Rettung aus dem Baum: Gerüstet für den Fall der Fälle. Es ist eine widersprüchliche Situation: Jeder Kletterer geht davon aus, dass der Rettungsfall nie eintreten wird. Dennoch hat er beim Klettern ein latent schlechtes Gewissen – wann war die letzte Übung? – und er weiß, dass im Falle eines Falles unter gewaltigem Stress und Zeitdruck fehlerfreie Präzisionsarbeit geleistet werden muss.
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Autor: Kletterblatt
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Die Rescue Banana
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Wann bricht ein Ankerpunkt?
Feld- und Laborversuche zur Bruchfestigkeit grüner Äste: Etwa jeder fünfte Unfall, den die GBG von 2000 bis 2007 untersuchte, steht in Verbindung mit Ankerpunktversagen. Das heißt, die Ankerpunkte brachen durch das Gewicht des Kletterers oder durch Fangstöße infolge von Standastversagen. In einer derzeit laufenden Diplomarbeit an der TU Dresden sollen die bisherigen Erkenntnisse zur statischen Biegebelastbarkeit um Daten aus Sturzsituationen ergänzt werden. Ein Zwischenbericht.
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Hochstieg kommt vor dem Fall
Das Sturzfaktormodell in der SKT: Wer hoch steigt, kann tief fallen. Das gilt auf der Karriereleiter wie auf dem Baum oder an der Fassade. Überall kommt es darauf an, seine Position kompetent zu sichern. Wie kann man seine Position im Baum kompetent sichern, so dass man auch bei einem weniger tiefen Fall keinen Schaden nimmt? Ein Bericht von Bernhard Schütte.
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Urban Forestry in Nordamerika
Auf Exkursion mit der University of Toronto: Seit Jahren gewachsene Kontakte zur Baumpflege-Szene in den USA und insbesondere in Kanada haben es ermöglicht, dass mehrere Mitarbeiter des Büros TreeConsult als Gäste an einem Field Trip der Forstwissenschaftlichen Fakultät der University of Toronto unter der Leitung von Professor Andy Kenney teilnehmen konnten. Die Exkursion führte zu den drei großen Städten Toronto, Ottawa und Montreal.
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10 Jahre
Jubiläum: 10 Jahre Münchner Baumkletterschule! Vor 10 Jahren gehörten Johannes Bilharz und Bruno Erhart, die Gründer der Schule, zu den Pionieren in der professionellen Kletterausbildung. Heute zählt die Münchner Baumkletterschule zu den bekanntesten und profiliertesten Schulen in Deutschland. Mit 26 aktiven Ausbildern und über 40 Ausbildungsstandorten in ganz Deutschland.
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Da geht die Arbeit gut von der Hand!
Die richtige Handsäge richtig gebrauchen. Schon morgens geht es los: Zahnbürste greifen, Kaffeetasse halten, Werkzeuge auspacken, in den Baum aufsteigen, Kambiumschoner festmachen, Seil greifen, verkürzen und verlängern und sägen, sägen und sägen … Die Hand ist immer dabei. Wir tragen, ziehen und greifen permanent, oft auch unbewusst. Zumindest so lange unbewusst, bis etwas weh tut, nachts die Finger einschlafen. Bis es nicht mehr selbstverständlich ist, dass die Hände einfach so alles mitmachen. Doch wir können vorbeugen und etwas dafür tun, dass unsere Hände auch bei extremen Belastungen wie bei dem Sägen in der Baumpflege, gesund bleiben. z. B. mit richtigem Sägen und der richtigen Säge. Praxistipps von Anja Üeberschär und Tanja Sachs.
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Klettern ohne Baum
Der 4. Industrieklettercup in Berlin: Bekanntlich gibt es seit etlichen Jahren internationale und deutsche Baumklettermeisterschaften. Bernd Strasser, achtmaliger Weltmeister im Baumklettern (April 2009), ist inzwischen nicht nur Insidern ein Begriff. Weniger bekannt ist, dass es auch Industrieklettermeisterschaften gibt. Hier messen sich Kletterer in der Seilzugangstechnik (SZT). Am 2. August 2008 fanden sich 19 Industriekletterer und –kletterinnen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern zum 4. Industrieklettercup in Berlin ein.
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Brunnen statt Lindenbaum
Arbeiten mit Seilzugangstechnik. Man ist das ja gewohnt, wenn Kunden oder Passanten Kommentare zur Baumpflegearbeit mit dem Seil abgeben. Einige glauben witzig sein zu müssen: „Wie die Eichhörnchen“, „Schneiden Sie den Baum doch unten ab“, andere machen sich Sorgen, ob die Kletterei auch wirklich sicher sei, andere beneiden uns, reden von frischer Luft und Höhenluft und wieder andere sind ehrlich interessiert. Das war nicht anders, als wir im Schlosspark von Stetteldorf arbeiteten, einem Park mit ca. 120 Kastanien in allen Größen, zwecks Herstellung der Verkehrssicherheit im Schlossgarten.
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Baum trifft Mensch
… und Mensch lernt viel über Bäume – eine Ausstellung. Mensch und Baum: eine ambivalente Beziehung. Einerseits ein respektvolles, sehr emotionales Verhältnis, nicht nur zu außergewöhnlichen Bäumen, andererseits ein respektloser Umgang mit ihnen, wenn sie angeblich „im Wege stehen“. Vor diesem Hintergrund entstand 2002 die Idee zu der Ausstellung „Baum trifft Mensch“. Schon im April 2003 feierte die Ausstellung in Bremen Premiere. Seitdem ist sie in der gesamten Republik unterwegs und wird auch 2009 an verschiedenen Orten zu sehen sein. Klaus Schöpe stellt die Ausstellung vor.
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Alpentraum
Eine Nacht im Portaledge. Eine Nacht in der Wand. Nur der hauchdünne Boden des Portaledges trennt den Schläfer von der saugenden Tiefe. Für viele ein Alptraum. Für andere ein Wunschtraum. Martin Leberecht, leidenschaftlicher Mittelgebirgsalpinist aus Norddeutschland und Mitarbeiter der Münchner Baumkletterschule, konnte es realisieren: Spektakulär träumen, zwischen Himmel und Erde.
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