Die Zukunft nachhaltig gestalten, heißt auch den Baum, die Ressource Holz innovativ und optimal nutzen. Oliver Roman will einen ökologischen Input in die Baum-Baukultur bringen. Er ist überzeugt, dass die in Millionen von Jahren gewachsene Intelligenz der Bäume für anspruchsvolle Bauformen genutzt werden kann. „Keine Visionen – das geht“, sagt Oliver Roman. Das Kletterblatt hat nachgefragt. Elisabeth Morgenstern im Gespräch mit Oliver Roman (BMB) und Igor Scotland (TTTM).
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Kategorie: Report
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Bauen mit Bäumen statt Holz verwerten
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Seilklettertechnik:
In der feuchten Höhe des RegenwaldesBei der Suche nach Spinnen und deren Beobachtung kann die Beherrschung der Seilklettertechnik von Vorteil sein. Insbesondere, wenn es sich bei den Spinnen um nachtaktive Jagdspinnen handelt, die in den Baumkronen des tropischen Regenwaldes leben. Das stellt aber besonders hohe Anforderungen an Kletterer und Material. Ein Bericht von Witold Lapinski.
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Galápagos-Inseln: Erstellung eines Baumkatasters
Die Islas Galápagos bilden einen Archipel im Pazifischen Ozean, ca. 1000 Kilometer westlich der Küste Ecuadors. Als Provinz Galápagos gehören sie zu Ecuador. Flora und Fauna der Inseln sind außergewöhnlich, weshalb sie zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören: Fast die gesamte Fläche der Galápagosinseln und 99 Prozent der sie umgebenden Gewässer stehen unter strengem Naturschutz. Der Zugang zu den Inseln wird streng reglementiert. Die meisten assoziieren mit Galápagos vermutlich Tiere aus einer längst vergangenen Urzeit, die sich auf diesen inseln in einer Miniaturausgabe noch halten konnten. Meistens taucht dann vor ihren geistigen Augen eine Echse, ein Gecko oder die bekannte Galápagos-Riesenschildkröte auf. Tatsächlich kommen viele Tierarten nur auf den Galápagosinseln vor und wurden auch nach den Inseln benannt. Zum Beispiel die Galápagos-Reisratte, der Galápagos-Seelöwe, die Galápagos-Ohreule, der Galápagos-Pinguin, eine taubenart, ebenso Bussard, Schleiereule, Leguan und viele andere.
Was aber ist mit der Flora? Wer an Galápagos denkt, denkt nicht gleichzeitig auch an deren Flora. Bezeichnend ist, dass der Artikel „Galápagosinsel“ auf Wikipedia zwar ein Kapitel „Fauna“ enthält, aber kein eigenes Kapitel über die Flora der inseln. Dabei gibt es auf Galápagos auch eine außerordentlich interessante und vielfältige Flora. Darunter sind auch endemische Bäume, die es wert sind, nicht nur aus wissenschaftlicher und ökologischer Sicht genauer betrachtet zu werden.
Dies soll ein Projekt ermöglichen, das eine Auswahl dieser Bäume und Sträucher auf einer Baumroute Besuchern der Insel zugänglich macht. Dazu musste aber zuerst ein Baumkataster erstellt und eine Auswahl getroffen werden. Oriol Campañá hat bei der Erstellung des Baumkatasters mitgearbeitet.
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In den Wipfeln uralter Bäume –
Eldorado für kletternde ForscherSie wird nur halb so hoch wie ein Küstenmammutbaum, aber was das Alter betrifft, kann sie locker mit dem Baumriesen aus dem Norden mithalten: die Patagonische Zypresse. Einige sind mehrere Tausend Jahre alt und in ihren Baumkronen existiert eine schier unerschöpfliche biologische Vielfalt. Ein einmaliges und immer wichtiger werdendes Forschungsgebiet. Doch der Weg dorthin ist kein Spaziergang. Ein Forscherteam hat diese alten Bäume gesucht und kletternd ihre Baumkronen erforscht und dokumentiert. Ein Bericht von Britta Arnold.
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Rettungskurs in Lettland:
Auch wenn EU-Fördermittel ausbleibenDurch das von der EU finanzierte „Leonardoprojekt“ entstand im Jahr 2006 eine Zusammenarbeit zwischen der Lehr- und Versuchsanstalt Heidelberg (LVG) und der Forst- und Berufsschule Ergli, Lettland. Ziel war die Ausbildung von Baumpflegern (ETW), aber auch der Aufbau eines Weiterbildungssystems für lettische Baumpfleger (Jürgen Unger).
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Haare statt Zapfen –
Seilunterstützte SchimpansenforschungWer über Schimpansen forscht, darf ruhig auch klettern können. Die Forscherin Esther Carlitz benötigt für die Schimpansen-Stressforschung Haare von Schimpansen. Und die holt sie sich mit Hilfe der Baumklettertechnik.
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Auf die größten Bäume Afrikas
SKT-Ausbildung für Wissenschaftler in den tropischen Regenwäldern Kameruns: Um die tropischen Regenwälder besser verstehen zu können, müssen, Forscher und Wissenschaftler hoch hinauf in die Baumwipfel. Im November 2013 machten sich zwei französische Arboristen der Organisation EnQuête d’Arbres auf nach Kamerun. Die Aufgabe: Wissenschaftler im Baumklettern in tropischen Gebieten zu trainieren und ihnen technische und praktische Lösungen für auftretende Probleme in den Bäumen näher zu bringen (Jérémie Thomas).
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Seilunterstützte Baumpflege – ja und?
… in Saudi Arabien! Wer Saudi-Arabien hört, denkt nicht sogleich an Baumpflege. Deshalb war Tom Eckert auch etwas verwundert, als Florian Cantner ihn fragte, ob er mit ihm in Saudi-Arabien Bäume pflegen wolle. Ein Bericht von Tom Eckert.
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Nach dem großen Feuer – Gefährlicher Einsatz für Baumkletterer
Im Jahr 2009 verwüsteten außergewöhnlich zerstörerische Buschfeuer im australischen Bundesland Victoria eine Fläche von mehr als 430.000 Hektar. Bei der bislang größten Brandkatastrophe in der Geschichte Australiens starben 173 Menschen, rund 1800 Häuser brannten nieder und Tausende von Menschen verloren ihr Zuhause. Joe Harris zählte zu den Baumpflegern, die ihre Hilfe anboten, einerseits zerstörte Bäume abzutragen und andererseits so viele alte Baumriesen zu retten wie möglich.
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Auf zwei Rädern zur Baumpflege
Baumpfleger und Fahrrad: „Wir können daher der von Draisschen Fahrmaschine gar keinen wesentlichen Zweck beilegen, weil jedermann, der Füße hat, die selben für eine Ortsveränderung weit besser auf eine natürliche Art gebrauchen kann.“ So kommentierte einer den Vorläufer des Fahrrades und hat sich dabei gründlich geirrt. Statt zwei sind heute vier Räder die Regel. Doch drei Baumpfleger im Norden kommen auf zwei Rädern zu ihren Einsatzorten und können fast oder ganz (M. Gransow) auf ein Auto verzichten.
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