… und weil in zehn Jahren viele, noch immer beachtenswerte Artikel veröffentlicht wurden, finden Sie alle Artikel aus zehn Jahren Kletterblatt auf www.kletterblatt.de
Im Jahre 2004 war das erste Kletterblatt erschienen. Damals noch im Format 170 Millimeter mal 240 Millimeter und mit 72 Seiten. Inzwischen liegt das zehnte Kletterblatt vor. Jetzt im Format 190 Millimeter mal 270 Millimeter, 132 Seiten und mit einem Layout, das sich gegenüber dem von 2004 erheblich verändert hat. Mit dem Format und Umfang ist auch die Themenvielfalt gewachsen. Geblieben ist unser Qualitätsanspruch und die Tatsache, dass das Kletterblatt auch noch nach zehn Jahren in Zusammenarbeit mit Freeworker und der Münchner Baumkletterschule kostenfrei abgegeben werden kann. Dafür danken wir auch allen Partnern, die das Kletterblatt seit 2004 begleitet haben.
Viele Artikel sind auch heute noch informativ und aktuell. Das trifft insbesondere auf den Aufstieg zu. Die über den Tag hinausreichende Aktualität ist vielleicht auch der Grund, weshalb Aufstieg im Kletterblatt schon immer ein beliebtes Thema war. Unendlich scheinen die Varianten zu sein.
Artikel im Kletterblatt zum Aufstieg
Angefangen hat es mit der Beschreibung der S.AU-Technik (Kletterblatt 2005). Es folgte die schnellste Aufstiegstechnik der Welt (Kletterblatt 2006). Mit TUKK hat Thomas Vogel eine interessante Treppen-Technik für den Kinderkletterbereich vorgestellt. Damals musste er dafür noch die Fußsteigklemme entfremden und für den linken Fuß anpassen. Heute gibt es die Fußsteigklemme für beide Füße. Ob der Artikel den Petzl-Entwicklern den entscheidenden Anstoß gab (Kletterblatt 2007)? Über Sicherheit bei Aufstiegstechniken machte sich Bernhard Schütte Gedanken (Kletterblatt 2007). Technische Ideen lieferte Dirk Lingens für den Aufstieg mit speziellen Schlingentechniken (Kletterblatt 2008). Die 2009 beschriebene Technik mit dem I’D von Petzl war zwar nicht neu, aber in der Baumpflege noch nicht weit verbreitet. Die Münchner Baumkletterschule entschloss sich später, diesen Aufstieg auch in der Ausbildung für den A-Kurs aufzunehmen. Auch bei Freizeitkletterern ist es eine beliebte Aufstiegstechnik geworden (Kletterblatt 2009). Um Geschwindigkeit ging es beim 10-Jahresfest von Freeworker, wo bei einem Wettbewerb 150 Fuß (ca. 45 Meter) Aufstieg am Kran zu überwinden waren. 88 Sekunden brauchte Markus Bauknecht, der Sieger mit der Klemmentechnik, keine 2 Sekunden pro Meter. Ronny Epple, der beste Footlocker, schaffte es in 107 Sekunden (Kletterblatt 2010). Der Hubi-Lift, ein Aufstieg für lange Strecken und Transport mit Gepäck, war für Johannes Bilharz bei seiner Mammutbaum-Expedition sehr hilfreich (Kletterblatt 2011). Aufstieg und Baumklettern sind eigentlich zwei verschiedene Kletterverfahren. Der Rope Wrench ist eine Erfindung, die Aufstieg und Baumklettern mit einer Technik ermöglicht. Vorgestellt wurde diese Technik von Kevin Bingham im Kletterblatt 2012. Schon ein Jahr später hat ein namhafter Hersteller (ISC) das Gerät überarbeitet und bietet ein schickes ausgereiftes Serienprodukt an.
Kletterblattarchiv
Nicht nur die Aufstiegsartikel, auch alle anderen Artikel sind nachlesbar im Kletterblatt-Archiv. Dort können sowohl PDFs heruntergeladen, als auch die Artikel als Textbeitrag gelesen werden. Es macht Spaß, zu sehen, was sich verändert hat, was heute verschwunden ist oder was sich durchgesetzt hat. Der Blick ins Archiv lohnt sich bestimmt, denn viele Artikel aus zehn Jahren Kletterblatt sind auch heute noch informativ und aktuell.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.