Monat: April 2009

  • Eigentlich einfach …

    Der Mastwurf und seine Derivate: Der Mastwurf ist ein oft unterschätzter Knoten. Zum einen was seinen Schwierigkeitsgrad und zum anderen was seine Einsatzmöglichkeiten angeht. Da er „nur“ aus zwei Halben Schlägen besteht müsste er eigentlich einfach zu handhaben sein. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil. Gerade der Mastwurf bringt auf SKT-Lehrgängen regelmäßig die Akteure zur Verzweiflung. Selbst gestandene Ausbilderkollegen kommen in Not, wenn sie ohne Spiegel den Mastwurf um ihren eigenen Hals herum stecken sollen.
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  • Die Sicherungsschlinge

    Eine Anmerkung: Im Kletterblatt 2008 haben wir einen Artikel zur Sicherungsschlinge veröffentlicht. Nils Kabelmann hat zur dort beschriebenen Gummifixierung eine Kritik angemerkt, die wir, zusammen mit der Antwort des Autors, Dirk Lingens, hier veröffentlichen.
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  • Vom Standard-Machard zum Super-Gérard

    Klemmknoten für schwere Lasten: Es war nicht leicht, Klemmknoten zu entwickeln, die hohen Belastungen standhalten können. Heute setzen Baumpfleger, wenn sie z. B. Anschlagpunkte an Seilen in Flaschenzügen anbringen, zumeist den Machard ein. Heinz Prohaska beschreibt aktuelle Alternativen und den Entwicklungsstand.
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  • In der Kanzel zur Fällung

    Der Baumkoloss von Schloss Neubeuern: In der Baumpflege ist neben allgemeinen Arbeiten der Pflege und der Baumsanierung inzwischen auch das vollständige Abtragen von Bäumen üblich. Der Baum wird also nicht im Stück gelegt, sondern im Stehen in Teile zersägt. Die Stücke werden meist über ein kontrolliertes Ablassen z. B. im Riggingverfahren oder mit dem Kran geborgen. Hubert Ronge berichtet von einem kombinierten Einsatz Korb am Kran mit SKT.
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  • … Baum ab und über den Deich

    Horizontaler Transport mit der Seilbahn: Im Kletterblatt 2004 berichteten wir über einen nicht alltäglichen SKT-Einsatz in Heidenheim. 80 Eschen mussten in einem Steilhang gefällt werden. Das Problem war der Abtransport: hangaufwärts, bei einem Böschungswinkel von 50 bis 60 Grad. Die Herausforderung wurde mit Hilfe einer Schwerlastseilbahn gelöst. Dass eine Seilbahn auch im flachen Norden sinn- und nutzvoll eingesetzt werden kann, zeigt dieser Artikel: Die Cappuccino Climbers sind wieder im Einsatz.
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  • An der Fassade abgeschaut

    Aufstieg mit I’D und Handsteigklemme: Die Technik, die hier vorgestellt wird, ist alles andere als neu, aber die Baumkletterer haben sie nur vereinzelt benutzt. Vielleicht wird das jetzt anders. Wie für alle anderen Varianten des Aufstiegs gilt hier: Es gibt Vor- und Nachteile. Jeder Kletterer wird eine Vorliebe für bestimmte Techniken entwickeln, während er andere weniger mag. Echte Vorlieben kann man allerdings nur entwickeln, wenn man eine gewisse Palette an Alternativen kennt, die man gesehen oder besser sogar ausprobiert hat.
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  • Die Rescue Banana

    Rettung aus dem Baum: Gerüstet für den Fall der Fälle. Es ist eine widersprüchliche Situation: Jeder Kletterer geht davon aus, dass der Rettungsfall nie eintreten wird. Dennoch hat er beim Klettern ein latent schlechtes Gewissen – wann war die letzte Übung? – und er weiß, dass im Falle eines Falles unter gewaltigem Stress und Zeitdruck fehlerfreie Präzisionsarbeit geleistet werden muss.
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  • Wann bricht ein Ankerpunkt?

    Feld- und Laborversuche zur Bruchfestigkeit grüner Äste: Etwa jeder fünfte Unfall, den die GBG von 2000 bis 2007 untersuchte, steht in Verbindung mit Ankerpunktversagen. Das heißt, die Ankerpunkte brachen durch das Gewicht des Kletterers oder durch Fangstöße infolge von Standastversagen. In einer derzeit laufenden Diplomarbeit an der TU Dresden sollen die bisherigen Erkenntnisse zur statischen Biegebelastbarkeit um Daten aus Sturzsituationen ergänzt werden. Ein Zwischenbericht.
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  • Hochstieg kommt vor dem Fall

    Das Sturzfaktormodell in der SKT: Wer hoch steigt, kann tief fallen. Das gilt auf der Karriereleiter wie auf dem Baum oder an der Fassade. Überall kommt es darauf an, seine Position kompetent zu sichern. Wie kann man seine Position im Baum kompetent sichern, so dass man auch bei einem weniger tiefen Fall keinen Schaden nimmt? Ein Bericht von Bernhard Schütte.
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  • Urban Forestry in Nordamerika

    Auf Exkursion mit der University of Toronto: Seit Jahren gewachsene Kontakte zur Baumpflege-Szene in den USA und insbesondere in Kanada haben es ermöglicht, dass mehrere Mitarbeiter des Büros TreeConsult als Gäste an einem Field Trip der Forstwissenschaftlichen Fakultät der University of Toronto unter der Leitung von Professor Andy Kenney teilnehmen konnten. Die Exkursion führte zu den drei großen Städten Toronto, Ottawa und Montreal.
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