Zwischen Selbstständigkeit, Studium und Alltag ist oftmals nicht viel Platz zum Durchatmen. 2019 beschlossen meine Partnerin und ich daher, uns nach ihrem abgeschlossenen Studium genau diese Zeit zu nehmen. Als Gärtnermeister, Baumpfleger und -kletterer war Neuseeland für mich schon immer ein Sehnsuchtsort. Ich wollte diese unberührte Natur einmal hautnah erleben und bereits seit langem sehen, wie auf der anderen Seite der Welt in Bäumen gearbeitet wird. Viele meiner Kollegen und Freunde aus der Baumkletterbrache waren schon einmal in Neuseeland oder kommen ursprünglich von dort. Das hat mich motiviert, dorthin zu reisen und mir zugleich geholfen, die Reise zu planen und von Baumklettern vor Ort zu lernen. (mehr …)
Kategorie: Ausland
-
Orang Utan Projekt Borneo 2018: Kletterschule für Waisenäffchen
Als Quereinsteiger kam ich vor fast zehn Jahren eher zufällig auf die Baumkletterei. Seitdem hat mich das Thema gepackt. Natur- und Artenschutz sind für mich seit meiner Jugend wichtige Themen und verbinden sich perfekt mit der Begeisterung für das Baumklettern.
(mehr …) -
Kletter-Ausbildung für Avocadopflücker: (K)ein riskanter Aufstieg für unseren Genuss
Die Münchner Baumkletterschule rief an: „Du warst doch schon mal mehrere Monate in Saudi-Arabien, oder? Hast du eventuell wieder Lust auf ein Auslandsprojekt?“ So begann meine Äthiopien-Geschichte …
(mehr …) -
Schutz der Giganten – Jugendliche klettern und forschen im temperierten Regenwald Westkanadas
Für das Klima, wie wir es heute kennen, aber auch für den Erhalt der Artenvielfalt sind die Urwälder auf unserem Globus essentiell. Doch täglich werden riesige Waldflächen zerstört: Das Aus auch für viele Baumarten. Doch nicht nur in den Tropen, auch in Kanada muss der temperierte Regenwald geschützt werden. Die Dresdner Stiftung Wilderness International setzt sich für den Schutz der temperierten Regenwälder ein. Mit Spenden nimmt sie transparent Waldflächen dauerhaft unter Schutz und Jugendliche mit auf die Expedition.
-
Klettern auf fernem Kontinent – Brasilien
2015 reiste Arnold Wienand nach Brasilien. Es gefiel ihm so gut, dass er beschloss, sein Praktikum für das Aboristikstudium in Brasilien zu machen. Die Suche nach einer Baumpflegefirma führte in nach Blumenau. Im November 2016 flog er nach Sao Paulo, baute bei seinem Vetter zwei dynamische Holtaukronensicherungen ein und erreichte einige Tage später Blumenau.
-
Klettern auf fernem Kontinent – Kolumbien
Oliver Paul zog es nach Kolumbien. Dort wohnen die Schwiegereltern des Baumpflegers aus Nürnberg. Im Frühjahr 2017 ging es für 7 Wochen mit seiner Frau Sylvia und seiner 1-jährigen Tochter Luna Sophie in das 9200 km entfernte Kolumbien. Mit viel Kletterausrüstung im Gepäck!
-
Tasmanien Tree Project
Am Ende steht EIN Bild. Das Bild eines 90 Meter hohen Eukalyptus’. Bis dahin ist es aber ein langer Weg: endloses Klettern und tausende von Fotos. Denn der Baum, der auf einem Bild abgebildet werden soll, ist ein riesiger Eukalyptus. Nach hinten treten, um mehr vom Baum aufs Bild zu bekommen, das geht hier nicht. Der Baum steht mitten im Dschungel. Wie aber bringt man solch einen Baumgiganten auf ein Bild? Ein Bericht über das Tasmanian Tree Projekt von Jan Böhm.
Erschienen auf baumpflegeportal.de.

Der Autor: Jan Böhm ( E-Mail) Dipl. Forstwirt, Online Redaktion Freeworker GmbH, der Münchner Baumkletterschule und dem Baumpflegeportal -
Wenn die Orang-Utans nicht zu ihren Rettern auf den Boden kommen …
… müssen die Retter eben zu den Orang-Utans hoch in die Bäume! Im April 2015 machte sich ein britisches Team von Baumkletterern und Trainern der Sawpod Ltd auf nach Sumatra – die sechstgrößte Insel Indonesiens –, um dort Mitarbeiter der Organisation OIC (Orangutan Information Centre) im Baumklettern zu trainieren. Diese Kenntnisse sind nötig, um die Orang-Utans zu erforschen und zu retten. Denn sie sind in Sumatra stark durch die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums – dem Regenwald – bedroht. Diese Aktion war nur durch die Mithilfe verschiedener Sponsoren und Partner möglich.
(mehr …) -
Seilklettertechnik:
In der feuchten Höhe des RegenwaldesBei der Suche nach Spinnen und deren Beobachtung kann die Beherrschung der Seilklettertechnik von Vorteil sein. Insbesondere, wenn es sich bei den Spinnen um nachtaktive Jagdspinnen handelt, die in den Baumkronen des tropischen Regenwaldes leben. Das stellt aber besonders hohe Anforderungen an Kletterer und Material. Ein Bericht von Witold Lapinski.
(mehr …) -
Galápagos-Inseln: Erstellung eines Baumkatasters
Die Islas Galápagos bilden einen Archipel im Pazifischen Ozean, ca. 1000 Kilometer westlich der Küste Ecuadors. Als Provinz Galápagos gehören sie zu Ecuador. Flora und Fauna der Inseln sind außergewöhnlich, weshalb sie zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören: Fast die gesamte Fläche der Galápagosinseln und 99 Prozent der sie umgebenden Gewässer stehen unter strengem Naturschutz. Der Zugang zu den Inseln wird streng reglementiert. Die meisten assoziieren mit Galápagos vermutlich Tiere aus einer längst vergangenen Urzeit, die sich auf diesen inseln in einer Miniaturausgabe noch halten konnten. Meistens taucht dann vor ihren geistigen Augen eine Echse, ein Gecko oder die bekannte Galápagos-Riesenschildkröte auf. Tatsächlich kommen viele Tierarten nur auf den Galápagosinseln vor und wurden auch nach den Inseln benannt. Zum Beispiel die Galápagos-Reisratte, der Galápagos-Seelöwe, die Galápagos-Ohreule, der Galápagos-Pinguin, eine taubenart, ebenso Bussard, Schleiereule, Leguan und viele andere.
Was aber ist mit der Flora? Wer an Galápagos denkt, denkt nicht gleichzeitig auch an deren Flora. Bezeichnend ist, dass der Artikel „Galápagosinsel“ auf Wikipedia zwar ein Kapitel „Fauna“ enthält, aber kein eigenes Kapitel über die Flora der inseln. Dabei gibt es auf Galápagos auch eine außerordentlich interessante und vielfältige Flora. Darunter sind auch endemische Bäume, die es wert sind, nicht nur aus wissenschaftlicher und ökologischer Sicht genauer betrachtet zu werden.
Dies soll ein Projekt ermöglichen, das eine Auswahl dieser Bäume und Sträucher auf einer Baumroute Besuchern der Insel zugänglich macht. Dazu musste aber zuerst ein Baumkataster erstellt und eine Auswahl getroffen werden. Oriol Campañá hat bei der Erstellung des Baumkatasters mitgearbeitet.
(mehr …)