Kategorie: Gesundheit

  • Vorbereitung ist alles: Rettungsplanung für die SRT

    Für alle, die ganz wenig Zeit haben, kommt die Auflösung gleich am Anfang:

    1. Nein, mit einem einzigen Seil funktioniert die SRT nicht seriös, wenn man die Maßstäbe ansetzt, die sich seit Jahren für das Baumklettern etabliert und bewährt haben.
    2. RTFM (Read the fucking manual!) oder – wie man es übersetzt – „Lest doch bitte in der vom Hersteller mit Liebe angefertigten Bedienungsanleitung!“ Das gilt zwar auch sonst beim Baumklettern und weit darüber hinaus für viele Werkzeuge, die uns täglich umgeben, aber im Zusammenhang mit der SRT lohnt es sich, auf Spezifikationen wie kompatible Seildurchmesser oder Nutzlasten zu achten.

    Also nehmt mindestens zwei Seile mit und lernt Eure Ausrüstung vor dem Einsatz kennen! (mehr …)

  • Neue Erkenntnisse zum Hängetrauma

    Kletterer, die lange regungslos im Gurt hängen, kommen nach einer bestimmten Zeit in eine Notlage, die oft als Hängetrauma oder als orthostatisches Syndrom bezeichnet wird. In Ausbildungen zum gewerblichen Klettern, egal ob in Baum- oder Industriezusammenhängen, ist dieses Problem zwingender Lehrinhalt.
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  • Prusik-Schlinge als Corona-Hilfe: „Ich schütze mich, um Dich zu schützen“

    Annette Michel ist eine der „vielen wenigen“ Frauen, die mit Begeisterung und Leidenschaft selbständige Baumpflegerin sind. „Wenigen“ deshalb, weil der Prozentsatz der Frauen in der kletternden Zunft bei gerade mal fünf Prozent liegen dürfte (eigene Schätzung). „Vielen wenigen“ deshalb, weil von den wenigen viele selbständig arbeiten. Und sie ist eine Macherin mit dem Herz am rechten Fleck. In der heißen Anfangsphase von Corona stellte sie fest: „Menschen um mich herum infizieren sich und sterben, weil es an Masken mangelt – ich kann nähen!“. Kurzerhand stellte sie ihre Kletterausrüstung zur Seite und bestellte sich eine Nähmaschine.
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  • Das große Krabbeln – der Eichenprozessionsspinner und der Baumpfleger

    „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen.“ Dieser Spruch hat in den letzten Jahren eine weitere Bedeutung bekommen. Denn nicht nur im Gewitter kann von Eichen eine Gefahr ausgehen. Durch die vermehrte Verbreitung des Eichenprozessionsspinners (EPS) in Deutschland sind Baumpflegearbeiten an Eichen nicht immer einfach.
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  • Mit 50 noch klettern?
    Über Ergonomie und Erholung beim Baumklettern

    Laut einer Querschnittsstudie1 arbeitet nur ein Sechstel der SKT-B Kletterer länger als 10 Jahre in diesem Beruf. 45 % fühlen sich nach der Arbeit stark bis völlig erschöpft. Und 44 % geben an, selten bis immer unter Knieschmerzen zu leiden. Ist das nötig? Dass wir als kletternde Baumpfleger einen körperlich anspruchsvollen und fordernden Beruf gewählt haben, steht außer Frage. Doch können wir unseren Berufsalltag so gestalten, dass wir unseren Körper weniger abnutzen und dadurch länger unversehrt diesen schönen Beruf ausüben können? Immerhin sind laut obiger Studie 98 % der SKT-B Kletterer zufrieden bis sehr zufrieden mit diesem Beruf.
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  • Gesundheitsprojekt „LS-Arborfit“:
    Damit das Klettern nicht zur Qual wird

    Menschen in körperlich anstrengenden Berufen haben primär ein erhöhtes Unfall- und damit Verletzungsrisiko und aufgrund der langjährigen Überlastung des muskuloskelletalen Systems eine erhöhte Disposition für Verschleißerkrankungen (Arthrose). Zu diesen Personen gehören auch die Baumkletterer. Tanja Sachs, lange Jahre selbst aktive Baumkletterin, will mit dem Projekt LS-Arborfit den Kletterprofis helfen: Screening und Hilfe zur Selbsthilfe.
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