Die Zertifikate der Schulungen liegen fein säuberlich auf dem Schreibtisch, die Kletterausrüstung ist gekauft und das erste eigene, kleine Unternehmen bereits gegründet. Das Gefühl, die Welt stünde einem offen, durchzieht das Büro. Es kann losgehen! Auf zum Kunden, rauf in den Baum und damit auch noch Geld verdienen – wundervoll. Unseren Beruf haben wir bereits mit einem Hang zum Idealismus gewählt, gepaart mit ein wenig Abenteuerlust. Wir wollen in luftige Höhen, wollen Bäume erhalten und damit vielleicht sogar retten und klar – wir wollen auch Geld verdienen. Und genau bei Letzterem steckt der Teufel sprichwörtlich im Detail.
Egal wie qualifiziert wir sind, egal mit wie viel Leidenschaft wir unseren Beruf machen, uns allen sitzen aussagekräftige Zahlen im Nacken. Außerdem kann nichts vernichtender sein als eine unzufriedene Kundschaft. Bei aller Passion dürfen wir nicht vergessen: Auch wir sind Dienstleister*innen, die mit Zahlen jonglieren müssen, Verantwortung tragen und neben einem gesunden Baum hauptsächlich von glücklichen Kund*innen leben. Wie stemmt man also gerade als Einsteiger*in das Abenteuer eigene Firma?
» zum vollständigen Artikel bei der Münchner Baumkletterschule
| Die Autorin: Lucia Silvanus (E-Mail) studierte Arboristik und ist Baumkontrolleurin, leitet gemeinsam mit ihrem Mann die Firma Silvanus Baumpflege & Baumkontrolle |

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