Arborcamp 2011

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Zum vierten Mal findet 2012 das internationale Arborcamp satt. Hier treffen sich Baumpflegerinnen, Baumpfleger und Bauminteressierte mit Gleichgesinnten, um sich auszutauschen, etwas zu lernen, Wissen weiterzugeben und Spaß zu haben. Gregor Hansch berichtet vom 3. Arborcamp – 2011.

Vom 24.8. bis zum 26.8. 2011 fand das dritte Arborcamp im Bad Zurzacher Wald, Aargau,  Schweiz statt. Anscheinend hat es sich herumgesprochen, dass auf dem Arborcamp eine gute Stimmung herrscht, denn die Besucherzahl war in diesem Jahr noch höher als in den Jahren zuvor. Natürlich ist es unser Ziel, neben dem Treffen, das den Baumpflegern aus Europa so wichtig ist, auch einiges an Workshops und Vorträgen zu bieten.

Am Freitag Nachmittag startete Markus Gysin die Vortragsrunden mit einer Diskussion über das Freelancen. Welche Rechte hat man als Freelancer, welche Pflichten? Mark Bridge kam aus Basel, mit einem interessanten Workshop. Darin wurden einige Themen aus der Klettertechnik angesprochen und diskutiert.

Roland Engesser von der WSL Schweiz folgte auch in diesem Jahr wieder unserer Einladung und referierte in seinem Spezialgebiet Baumkrankheiten. Zum ersten Mal dabei war dieses Jahr Harald Kratschmer aus Österreich, der Baumkontrolle, Diagnose und Pflege in Bezug auf die Natur und das Baumumfeld zum Thema hatte.

Remy Gschwandter aus Österreich startete mit seinem Vortrag „AUA – das tat weh – 1001 Wege sich zu verletzen“ einen intensiven und persönlichen Erfahrungsaustausch über Unfälle. Danach beschrieb Rene Comin die dunkle Seite des Baumkletterns: „Welche Vorgänge laufen im Hirn während des Kletterns ab?“ Der Tag der Präsentationen wurde von Andreas und Daniela Bieber abgerundet, die als Physiotherapeuten das Klettern analysierten.

Am folgenden Tag referierte Christian Kruck in einem interaktiven Gespräch über die Spleiß-Zertifizierung und beantwortete Fragen rund um das Thema Spleiße. Am Nachmittag gab es noch eine Rigging-Demonstration von Florim Ajda, Michi und Gregor Hansch. Danach führte Simon Rau noch einen Zugversuch durch. Eine alte Waldeiche wurde gezogen, die Messungen notiert und anschließend ausgewertet.

Hier gilt es noch anzumerken, dass all die Vorträge auf ehrenamtlicher Basis erfolgten und die Freiwilligen nur mit einem T- Shirt belohnt wurden. Deshalb nochmals einen herzlichen Dank an alle Vortragenden.

Auch 2011 gab es neben den vielen Vorträgen und Workshops zahlreiche andere Angebote: Eine große Schaukel wurde so konstruiert, dass sie, zwischen zwei großen Bäumen hängend, von den Benutzern selbst ausgelöst werden konnte. Dazu konnte in 30 Meter Höhe in einem Portaledge genüsslich ein Kaffee geschlürft werden.

Danach unser toller MonkeyGrip Baum: Mit steigender Höhe wurde es immer schwieriger die baumschonenden Griffe bis zur Glocke zu erreichen. Wer schließlich oben ankam wusste, was er geschafft hatte. Für die Kleinen war dieses Jahr ein Kletternetz und ein Gleichgewichtsparcour errichtet worden.

Zum Abschluss gab es unsere arborcamp-Feuershow – die seinesgleichen sucht.

Mehr Informationen
arborcamp in Bad Ramsach / Schweiz

 

Der Autor: Gregor Hansch (E-Mail)

 
Online blättern im Kletterblatt 2012: "Arborcamp 2011" Nach oben
 

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