Die Kunst des Kletterns muss kein Traum bleiben! – Fotostory

Dort sein, wo andere sich nur hinträumen. Die Kunst des Baumkletterns ist etwas Besonderes. Unter einem hohen Baum zu stehen und zu wissen, da werde ich jetzt hochsteigen, im Baum zu sein und sich sicher durch die Krone bewegen zu können, das ist ein traumhaftes Erlebnis. Aber es ist mehr als der Traum, ein Eichhörnchen oder ein Vogel zu sein. Für den Träumer ist das Seil eine Kette, für den Baumkletterer ist es sein Partner, die Garantie, als Zweibeiner bis in den äußersten Astbereich gehen zu können.

Aber es ist auch harte Arbeit. Um sich frei im Baum bewegen zu können, muss der Baum gelesen und verstanden werden. Erst dann können die Ankerpunkte so gesetzt werden, dass das Seil nicht zur Kette wird. Baumklettern ist also auch immer eine intellektuelle Herausforderung. Und natürlich müssen Seile und Klettersysteme gekonnt eingesetzt werden.

Also doch nur das Besondere für wenige. Mitnichten. Fünf Tage dauert ein SKT-A-Kurs. In diesem Kurs werden die Grundlagen für das Baumklettern geschaffen. Gute Schulen haben für diesen Kurs auch die entsprechenden Bäume. Ein Anfänger will keinen ausladenden, großkronigen Laubbaum, um diffizile Routenplanungen und Umlenkungen zu üben. Er braucht „Leiterbäume“ mit vielen tragfähigen Ästen, um die Technik des Wechselaufstieges zu üben und seinen Ankerpunkt zu erreichen. Ein SKT-A-Kurs lehrt die elementaren Kletterregeln. Danach kann geklettert werden, muss geklettert werden. Und dann vielleicht ein SKT-B-Kurs, um die Kunst des Kletterns zu perfektionieren und den Einsatz von Motorsäge und Riggingsystemen zu üben. Denn zum Träumen fliegen andere in den Baum.

Mehr Informationen zu den Kursen
Der Kletterkurs-Baukasten von Bernhard Schütte (Kletterblatt 2012)

 
Bildergalerie SKT-A-Kurs, Kletterblatt 2013 Online blättern im Kletterblatt 2013: "Die Kunst des Kletterns" Nach oben
 

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