Ein praktischer Begleiter zur Pilzbestimmung, über Mammutbäume im Liliental und eine Ausstellung rund um das Thema „Baum trifft Mensch“.
Wettertaugliche Pilzfächer
Der Pilzfächer mit den Beschreibungen von 44 holzzerstörenden Baumpilzen gehört zu den Dingen, auf die zwar nicht die ganze Menschheit, aber fast alle Baumpfleger gewartet haben. Endlich, möchte man sagen, gibt es einen wettertauglichen, feuchtigkeitsresistenten und schmutzbeständigen Begleiter für die Arbeit im Freien. Wer einen Pilzfruchtkörper am Stamm, an der Wurzel oder in der Krone entdeckt, kann mit Hilfe des Fächers handeln. Der leistet Hilfe bei der Erstbestimmung und gibt Entscheidungshilfe für weitere Untersuchungen. Der Fächer hat eine Einteilung in Gefahrenstufen, eine Einteilung hinsichtlich Stand- und Bruchsicherheitsgefahr und einiges mehr. Autoren des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) haben diesen Fächer zusammengestellt.
Mammutbäume in Deutschland
Wenn man den Bericht über die gigantischen Redwoods (S. 8 – 13) gelesen hat, ist man fast geneigt zu sagen, es gibt am Kaiserstuhl ein Wäldchen mit Mammutbäumchen. Aber das würde diesen Bäumen nicht gerecht werden: Sind sie doch erst 1960 als vierjährige Bäumchen auf 1,2 ha gepflanzt worden. Das Saatgut für den Mammutbaumwald im Liliental war direkt aus Kalifornien bezogen worden. 1956 war die Anpflanzung im Fasanengarten in Stuttgart erfolgt. Inzwischen haben die Bäume eine beachtliche Größe erreicht und noch ein langes Leben vor sich. Neben den Riesen-Mammutbäumen gibt es auch noch 3 Küsten-Mammutbäume und einen Urwelt-Mammutbaum. Auch wenn die Bäume noch keine Giganten sind, ein Abstecher nach Liliental am Kaiserstuhl lohnt sich.
Baum trifft Mensch
Schon über 50.000 Menschen haben die Ausstellung „Baum trifft Mensch“ besucht. Seit April 2003 ist sie in Deutschland unterwegs. Auf 19 Tafeln informiert die Ausstellung über vieles zum Thema Baum und räumt gründlich mit Halb- und Scheinwissen auf: ein grüner Baum ist nicht automatisch sicher und ein hohler Baum nicht grundsätzlich unsicher. Die Ausstellung macht Öffentlichkeitsarbeit für den Baum. Sie provoziert die Besucher zum Nachdenken, was die vielen positiven Reaktionen zeigen. Ergänzt werden die Tafeln durch Baumexponate und ein Baumscheibenrätsel für Kinder.
| Weitere Informationen zur Ausstellung |
| Weitere Artikel über die Ausstellung: Baum trifft Mensch von Klaus Schöpe (Kletterblatt 2004) Baum trifft Mensch von Klaus Schöpe (Kletterblatt 2009) „Baum trifft Mensch“ kann für eigene Ausstellungen gemietet werden. |
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