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Ein interessanter Buch-Tipp und Neues von den Mammutbäumen im Liliental.

Praxistauglicher Ratgeber: Die Kunst einen Baum zu fällen
Jeff Jepson, geprüfter Baumpfleger und Autor des Standardwerkes The Tree-climber’s Companion / Ratgeber für die kletternde Baumpflege setzt auch mit seinem neuen Buch Maßstäbe. „To fell a tree“ liegt jetzt auch in Deutsch vor: Die Kunst einen Baum zu fällen ist gleichermaßen interessant für professionelle Baumpfleger und Gelegenheits-Baum-fäller. Jepson bietet beiden viele wertvolle Informationen aus der Praxis für das erfolgreiche und sichere Fällen von Bäumen und deren Verarbeitung im Wald wie im Garten. Über 200 Illustrationen und zahlreiche Abbildungen erläutern Schritt für Schritt alle wichtigen Aspekte des Baumfällens. Die Vorbereitungsarbeiten, die „Drei-Schritt-Technik“, das Fällen von Problembäumen, das Entasten und viele Themen mehr werden, ausführlich erläutert. Dem Text ebenbürtig sind die aussagekräftigen Illustrationen von Bryan Kotwica.

Mammutbäume müssen gefällt werden
Im Kletterblatt 2010 hatten wir vom Mammutbaumwald im Liliental in Ihringen am Kaiserstuhl berichtet. Auch heute noch ist Liliental einen Besuch wert. Leider mussten in den vergangenen Monaten 35 Mammutbäume aus Deutschlands größtem Mammutbaumbestand gefällt werden. Fast alle Bäume sind von einem Schlauchpilz befallen (Botryosphaerie dothidea). Vermutet wird, dass die extreme Trockenheit des Sommers 2003 die Bäume geschwächt und somit anfällig für den Parasit gemacht haben. Nun wurden die am stärksten befallenen Bäume gefällt, aus Sicherheitsgründen und um den übrigen Bäumen eine bessere Durchlüftung in der Krone zu verschaffen. Außerdem wird durch die Fällung der Konkurrenzdruck im Wurzelwerk verringert. Ob die übrigen Bäume dadurch gerettet werden können, muss abgewartet werden.

Online blättern im Kletterblatt 2011: "Forumschnipsel" Nach oben
 

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