Die Islas Galápagos bilden einen Archipel im Pazifischen Ozean, ca. 1000 Kilometer westlich der Küste Ecuadors. Als Provinz Galápagos gehören sie zu Ecuador. Flora und Fauna der Inseln sind außergewöhnlich, weshalb sie zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören: Fast die gesamte Fläche der Galápagosinseln und 99 Prozent der sie umgebenden Gewässer stehen unter strengem Naturschutz. Der Zugang zu den Inseln wird streng reglementiert. Die meisten assoziieren mit Galápagos vermutlich Tiere aus einer längst vergangenen Urzeit, die sich auf diesen inseln in einer Miniaturausgabe noch halten konnten. Meistens taucht dann vor ihren geistigen Augen eine Echse, ein Gecko oder die bekannte Galápagos-Riesenschildkröte auf. Tatsächlich kommen viele Tierarten nur auf den Galápagosinseln vor und wurden auch nach den Inseln benannt. Zum Beispiel die Galápagos-Reisratte, der Galápagos-Seelöwe, die Galápagos-Ohreule, der Galápagos-Pinguin, eine taubenart, ebenso Bussard, Schleiereule, Leguan und viele andere.
Was aber ist mit der Flora? Wer an Galápagos denkt, denkt nicht gleichzeitig auch an deren Flora. Bezeichnend ist, dass der Artikel „Galápagosinsel“ auf Wikipedia zwar ein Kapitel „Fauna“ enthält, aber kein eigenes Kapitel über die Flora der inseln. Dabei gibt es auf Galápagos auch eine außerordentlich interessante und vielfältige Flora. Darunter sind auch endemische Bäume, die es wert sind, nicht nur aus wissenschaftlicher und ökologischer Sicht genauer betrachtet zu werden.
Dies soll ein Projekt ermöglichen, das eine Auswahl dieser Bäume und Sträucher auf einer Baumroute Besuchern der Insel zugänglich macht. Dazu musste aber zuerst ein Baumkataster erstellt und eine Auswahl getroffen werden. Oriol Campañá hat bei der Erstellung des Baumkatasters mitgearbeitet.
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Schlagwort: Galapagos
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Galápagos-Inseln: Erstellung eines Baumkatasters