{"id":6577,"date":"2016-04-08T05:30:49","date_gmt":"2016-04-08T03:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/?p=6577"},"modified":"2016-04-04T17:17:37","modified_gmt":"2016-04-04T15:17:37","slug":"systematik-der-stehendseilaufstiege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/archiv\/2016\/systematik-der-stehendseilaufstiege","title":{"rendered":"Eine aktuelle Bestandsanalyse: <br \/>Systematik der Stehendseilaufstiege"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"up\"><\/a><strong>Die Klettertechnik hat im Bereich der Baumarbeiten in den letzten zwei Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen. Regeln und Standards sind in kurzen Abst\u00e4nden ge\u00e4ndert und angepasst worden und k\u00f6nnen trotzdem nur schwer mithalten, wenn man sich parallel dazu die Erfindungen der Anwender und Hersteller betrachtet. Bernhard Sch\u00fctte beschreibt die Systematik von Stehendseilaufstiegen, wissend, wie schnell heute noch Aktuelles schon morgen veraltet sein kann.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie so oft gibt es dort, wo Licht ist, auch Schatten, was hier nichts anderes hei\u00dft, als dass neben n\u00fctzlichen Ideen auch solche geboren werden, die im besten Fall unn\u00fctz und im schlechtesten Fall gef\u00e4hrlich sind. Ob eine Technik nun richtig oder falsch, gut oder schlecht, beziehungsweise n\u00fctzlich oder unn\u00fctz ist, h\u00e4ngt bis zu einem gewissen Grad vom Standpunkt der Betrachtung ab. Ich selbst finde mich zu verschiedenen Gelegenheiten auf drei zum Teil gegens\u00e4tzlichen Standpunkten wieder.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Ausbildung<\/strong> <br \/>\nAls Ausbilder bin ich angehalten, mich an die bestehenden Regeln zu halten. Hier geht es sehr eng, aber damit auch recht sicher zu. Folgt man den Unfallverh\u00fctungsvorschriften, ist das Risiko gering. Gerade die Kletteranf\u00e4nger brauchen ein solides, \u00fcberschaubares Grundger\u00fcst f\u00fcr ihre Arbeit. Basiswissen und ein geschlossenes System ohne allzu viele mit undurchsichtigen Nebenbedingungen verkn\u00fcpfte Ausnahmen schaffen mehr Sicherheit. Ein Lehrkonzept, dessen Grunds\u00e4tze \u00fcberwiegend mit \u201e\u2026 eigentlich, aber \u2026\u201c-Konstruktionen funktionieren, ist kein gutes Lehrkonzept.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Anwendung<\/strong> <br \/>\nAls kletternder Baumpfleger bin ich, wie wohl fast alle Menschen, mit der Motivation ausgestattet, meine Arbeit m\u00f6glichst einfach oder eben bequem zu machen. Dieser Antrieb f\u00fchrt in zwei Pfade: Ich ignoriere einerseits bestehende Regeln, weil ich sie als Behinderung empfinde und andererseits versuche ich, Techniken zu verbessern und damit vielleicht Vorreiter f\u00fcr die Anpassung von Regeln zu sein. Bevor ich meinen Posten als Ausbilder in Gefahr bringe, will ich betonen, dass ich den ersten Pfad fast gar nicht kenne \u2026<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Meisterschaft<\/strong> <br \/>\nAls Schiedsrichter auf Meisterschaften muss ich entscheiden, welche Techniken im Wettkampf verwendet werden d\u00fcrfen und welche ausgeschlossen werden. Die Baumklettermeisterschaften sind schon immer ein Motor des Fortschritts gewesen und dementsprechend ist es beinahe Programm, dort Materialien in Kombinationen zu sehen, deren Anwendung im weitesten Sinne nicht bestimmungsgem\u00e4\u00df ist. Auf Meisterschaften kann man mit Innovationen sehr weit nach vorn kommen, aber nur, wenn die Sicherheit des Kletterers gegeben ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Als ich meinen ersten Baumkletterkurs absolviert habe, war die SKT noch sehr einfach strukturiert. Aufstieg am stehenden Seil gab es mit der Fu\u00dfklemmtechnik und dann wurde mit einem langen Prusikknoten auf dem umlaufenden Seil weitergeklettert. Ich bin froh, dass es wenigstens schon Ringkambiumschoner gab. Manchmal bin ich ein bisschen neidisch darauf, was ein heutiger SKT-Anf\u00e4nger geboten bekommt. Wenn ich dann aber sehe, was auf einen jungen Kletterer einst\u00fcrzt und wie er gezwungen ist, die schon \u00fcber zehn Stationen transportierte Spreu vom Weizen zu trennen, bin ich nicht mehr so sicher, ob der minimalistische Start wirklich so schlecht war.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Aufstieg am stehenden Einfachseil und die noch recht junge SRT (Single Rope Technique) bilden ein Bet\u00e4tigungsfeld, auf dem in den letzten Jahren sehr viel optimiert und probiert wurde. Die Ergebnisse sind noch lange nicht endg\u00fcltig, haben aber jetzt schon einen enormen Schub ausgel\u00f6st. Die folgenden Ausf\u00fchrungen sollen nicht unbedingt einen kompletten \u00dcberblick \u00fcber die derzeit angewendeten Techniken oder am Markt befindlichen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde geben. Es soll vielmehr eine M\u00f6glichkeit geschaffen werden, die eigene Technik einordnen oder verbessern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie ist ein Aufstiegssystem aufgebaut und welche allgemeinen Regeln gelten, nach denen man einsch\u00e4tzen kann, ob das System tats\u00e4chlich sicher, richtig und geeignet ist? Die Bewegung und Positionierung an stehenden Seilen in B\u00e4umen wurde im Wesentlichen aus dem Industriekletterbereich \u00fcbernommen. Es fand jedoch keine komplette \u00dcbernahme statt und da, wo einzelne Elemente ausgelassen werden, beginnt schon das Fragen nach richtig und falsch.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der SKT ist man einerseits an die Unfallverh\u00fctungsvorschriften (VSG 4.2) der Berufsgenossenschaft gebunden, andererseits an die Technischen Regeln zur Betriebssicherheit (TRBS 2121, Teil 3), die vom Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales aufgestellt werden. In der VSG 4.2 wird das konkrete Zusammenspiel der PSA-Komponenten nicht sehr ausf\u00fchrlich beschrieben, eine bestimmungsgem\u00e4\u00dfe Verwendung aber ausdr\u00fccklich gefordert. Die TRBS 2121, Teil 3 fordern die Verwendung von zwei Seilsystemen, definieren aber die Ausnahme, dass beim Zustieg in den Baum und bei der Bewegung in der Baumkrone dann auf das zweite System zur Sicherung verzichtet werden darf, wenn die Verwendung eine zus\u00e4tzliche Gef\u00e4hrdung bedeutet oder die Funktionsf\u00e4higkeit nicht gegeben ist. Generell ist die Funktion eines Sicherungssystems in der Baumkrone dann eingeschr\u00e4nkt, wenn es einen freien Sturzraum ben\u00f6tigt. Das gilt sowohl im Zustieg, als auch bei der Bewegung in der Krone. Der konsequente Aufbau eines zus\u00e4tzlichen Sicherungssystems beinhaltet auch zwei r\u00e4umlich voneinander getrennte Ankerpunkte. Selbst wenn man in gro\u00dfkronigen B\u00e4umen gelegentlich mit zwei Seilsystemen arbeitet, ist eine permanente Verwendung ausgeschlossen, weil sie oft zu einer Behinderung f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir befinden uns mit den Stehendseilaufstiegen also keinesfalls in einem rechtsfreien Raum. Die Verwendung eines einzigen Seils ist aber auch nicht regelwidrig, sondern in den meisten F\u00e4llen sogar durchaus berechtigt, sofern die Sicherheit des Kletterers weiterhin gew\u00e4hrleistet werden kann.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Folgenden sollen die einzelnen Komponenten betrachtet werden, die derzeit zu Aufstiegssystemen zusammengef\u00fcgt werden. Sehr viele dieser Komponenten entsprechen der EN 12841 f\u00fcr sogenannte Seileinstellvorrichtungen. Die Norm definiert die drei Ausf\u00fchrungen A, B und C.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/KB16-07_Systematik-Stehendseilaufstiege-01.jpg\" target=\"_blank\" title=\"KB16-07: Systematik der Stehendseilaufstiege, Abbildung 1 bis 5\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/KB16-07_Systematik-Stehendseilaufstiege-01.jpg\" alt=\"KB16-07: Systematik der Stehendseilaufstiege, Abbildung 1 bis 5\" class=\"alignnone\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ger\u00e4te der <strong>Ausf\u00fchrung A<\/strong> sind mitlaufende Sicherungsger\u00e4te, die bestimmungsgem\u00e4\u00df auf dem schon erw\u00e4hnten zweiten Seil selbstt\u00e4tig mitlaufen und im Falle des Versagens der prim\u00e4ren Sicherung, also des Arbeitsseils (+ Ankerpunkt\/Sicherungsger\u00e4t), unter statischer oder dynamischer Last blockieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die <strong>Ausf\u00fchrung B<\/strong> umfasst die Ger\u00e4te, die am Arbeitsseil von Hand gef\u00fchrt werden, unter Last in der einen Richtung blockieren und in der anderen Richtung frei gleiten. Dazu geh\u00f6ren vor allem die verschiedenen Steigklemmen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zur <strong>Ausf\u00fchrung C<\/strong> geh\u00f6ren die Ger\u00e4te, die manuell bedient werden und \u00fcber Reibung am Seil eine kontrollierte Abfahrt erm\u00f6glichen. Beim Ausbleiben der Bedienung blockieren die Ger\u00e4te automatisch am Seil. In dieser Gruppe findet man die Abseilger\u00e4te wieder.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Ger\u00e4te der Ausf\u00fchrung B und C auf dem Arbeitsseil m\u00fcssen entsprechend der Norm (also bestimmungsgem\u00e4\u00df) immer mit einem zus\u00e4tzlichen Sicherungsseil kombiniert werden, auf dem ein Ger\u00e4t der Ausf\u00fchrung A mitl\u00e4uft.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Klemmknoten<\/strong> werden nicht nur beim Footlockaufstieg am stehenden Doppelseil verwendet, sondern man findet sie gelegentlich auch am stehenden Einfachseil. Weil es keine Norm f\u00fcr <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/kletterausruestung\/seile\/klemmknotenseile.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Klemmknotenseile\">Klemmknotenseile<\/a> gibt, werden die vorkonfektionierten Seilenden mit zwei Augen oft nach den Normen f\u00fcr Verbindungsmittel EN 354 oder Anschlageinrichtungen EN 795 (Klasse B) gepr\u00fcft. Als die Seile f\u00fcr Klemmknoten noch nicht mit Augen und Wunschl\u00e4ngen im Handel waren, wurden h\u00e4ufig Seile nach EN 1891 Form B verwendet, die im Aufbau den Kletterseilen entsprechen, aber d\u00fcnner sind und statt 22 nur 18 kN halten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Zusammenhang mit der Ausbreitung der <strong>SRT<\/strong> tauchen Ger\u00e4te auf dem Markt auf, die beim Abseilen einen Teil der Reibung \u00fcbernehmen sollen, um den Klemmknoten oder das prim\u00e4re Ger\u00e4t zu entlasten. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/rope-wrench-isc-zk2-5116.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: ISC Rope Wrench\">Rope Wrench<\/a> und Hitch Hiker. Daneben gibt es eine weitere Ger\u00e4teklasse, die f\u00fcr den Einsatz ohne weitere Reibung gedacht ist. Der Rope Runner ist ein Vertreter dieser Klasse.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong><a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/kletterausruestung\/hardware\/seilgerate\/fusssteigklemmen.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Fu\u00dfsteigklemmen\">Fu\u00dfsteigklemmen<\/a><\/strong> funktionieren wie die Seileinstellvorrichtungen der Ausf\u00fchrung B, werden aber nur als Hilfsmittel eingesetzt, weil sie keine Verbindung zum Gurt haben. Den Hilfsmittelstatus haben damit automatisch auch alle Ger\u00e4te, die von der Bestimmung zur Ausf\u00fchrung B geh\u00f6ren, aber ohne Verbindung zum Gurt installiert werden, wie zum Beispiel <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/index\/?cat=614&#038;q=Bruststeigklemme\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Bruststeigklemmen\">Bruststeigklemmen<\/a>, die zu sogenannten <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/systeme-3a.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Systeme 3A\">Kniesteigklemmen<\/a> umfunktioniert werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zum Aufstieg am stehenden Seil werden zwei Komponenten im Wechsel belastet und nach oben geschoben. Eine der Komponenten ruht, w\u00e4hrend die andere in Bewegung ist. Dabei kann die ruhende Komponente unter bestimmten Umst\u00e4nden die Sicherung der bewegten sein. Trifft das nicht zu, so muss eine zus\u00e4tzliche Sicherung auf dem Seil angebracht werden. Zum besseren Verst\u00e4ndnis sollen drei Beispiele dienen. Eine mit dem Gurt verbundene Bruststeigklemme kann in Ruhe die Sicherung f\u00fcr eine ebenfalls mit dem Gurt verbundene bewegte Handsteigklemme sein. Eine Fu\u00dfsteigklemme im Stillstand kann aber keine in Bewegung befindliche <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/kletterausruestung\/hardware\/seilgerate\/handsteigklemmen.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Handsteigklemmen\">Handsteigklemme<\/a> absichern. Werden beim Footlock nur H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe zur Bewegung am Seil benutzt, ist es m\u00f6glich, dass beide Komponenten gleichzeitig versagen. Hier muss zwingend eine zus\u00e4tzliche Sicherung mitgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Aufstiegssysteme<\/strong> f\u00fcr stehende Seile werden aus Seileinstellvorrichtungen der Ausf\u00fchrungen A, B und C, aus Klemmknoten, Fu\u00dfsteigklemmen und SRT-Ger\u00e4ten in verschiedensten Kombinationen zusammengef\u00fcgt. Weil unser Stehendseilaufstieg in der Betrachtung der TRBS 2121 eine Ausnahme der Zugangs- und Positionierungsverfahren am Seil darstellt und Hersteller kaum eigens f\u00fcr Ausnahmesituationen konstruierte Ausr\u00fcstung anbieten, werden wir noch l\u00e4nger damit konfrontiert sein, dass wir Ausr\u00fcstung nicht bestimmungsgem\u00e4\u00df einsetzen. Jeder Anwender sollte aber \u00fcberpr\u00fcfen, ob die gew\u00fcnschten Funktionen sicher erf\u00fcllt werden. Die erste Funktion ist die Eigensicherung. Beim Versagen einzelner Komponenten muss ein Abrutschen am Seil oder ein kompletter Absturz zuverl\u00e4ssig verhindert werden. Die zweite Funktion ist die M\u00f6glichkeit der Fremdrettung. H\u00e4ngt der Aufsteigende handlungsunf\u00e4hig im Seil, darf durch den Nachstieg des Retters keine weitere Gefahr erzeugt werden, die zum Versagen des Aufstiegs- oder Sicherungssystems f\u00fchrt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die <strong>mitlaufenden Sicherungsger\u00e4te<\/strong> funktionieren meist \u00fcber eine exzentrische Aufh\u00e4ngung, die unter Belastung ein Abwinkeln des Ger\u00e4tes und damit ein Einklemmen des Seils bewirken. Es gibt keine Ger\u00e4teoberfl\u00e4chen, die in die Seilstruktur greifen, deshalb besteht unter Belastung keine vergleichbare Gefahr eines Mantel- oder Seilrisses wie bei Steigklemmen. Weil die Ger\u00e4te in ihrer eigentlichen Bestimmung dem Kletterer am Sicherungsseil auf- und abw\u00e4rts folgen und nur im Sturzfall auf dem unbelasteten Seil greifen sollen, ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass sie es auch in unserem Setup tun. Oft wird das Seil unterhalb durch Fu\u00df- und Kniesteigklemmen gestrafft. Das Sicherungsger\u00e4t muss zum Abwinkeln erst einmal diese Kraft \u00fcberwinden. Funktioniert das nicht, rutscht es bis auf die Fu\u00dfsteigklemme herunter.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Rettungsfall kann es bei mitlaufenden Sicherungsger\u00e4ten dazu kommen, dass der vom Gewicht des Verletzten im Seil erzeugte Knick teilweise oder ganz aufgehoben wird. Dann rutscht der Verletzte am Seil nach unten. In Feldversuchen ist das bei den Ger\u00e4ten <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/rocker-ropegrab.html\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: Rocker Auffangger\u00e4t\">Rocker<\/a>, <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=Buddy\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: DMM Buddy BUD\">Buddy<\/a> und <a href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=Goblin\" target=\"_blank\" title=\"Freeworker-Shop: CAMP Goblin\">Goblin<\/a> bei einer Last von 3,5 kN nicht passiert, aber deshalb muss das nicht f\u00fcr alle Seildurchmesser und andere Ger\u00e4te gelten. Ist der Retter mit einem solchen Ger\u00e4t am Seil, muss er bedenken, dass das Ger\u00e4t vom Seil genommen und am Gurt ausgeh\u00e4ngt werden muss, wenn der Verletzte am gleichen Seil passiert wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die <strong>Steigklemmen<\/strong> greifen zumeist mit kegelf\u00f6rmigen Z\u00e4hnen in den Seilmantel und bieten damit unter Belastung Halt am Seil. Der so geartete Formschluss f\u00fchrt dazu, dass die Klemmen bei relativ geringen Lasten ab 4 kN den Seilmantel zerrei\u00dfen k\u00f6nnen. Deshalb sollte in der Benutzung jede dynamische Belastung (kr\u00e4ftiges Wippen oder gar Sturz) an Klemmen vermieden werden. Wird die Klemme am Seil nach oben geschoben, kann die Klemmbacke versehentlich ge\u00f6ffnet werden und Fremdk\u00f6rper im Seilkanal k\u00f6nnen den Halt der Kegelz\u00e4hne verhindern. Das Versagensrisiko einer in Bewegung befindlichen Steigklemme ist erheblich h\u00f6her als das eines mitlaufenden Sicherungsger\u00e4tes. Eine Steigklemme als alleinige Sicherung am Seil ist also h\u00f6chstens im Ruhezustand akzeptabel und auch da sind die Sicherheitsreserven begrenzt. Kommt ein Kletterer beim Aufstieg mit Steigklemmen in Not und muss gerettet werden, ist der Nachstieg des Retters am gleichen Seil kein Problem, da sich die Last an den Klemmen nicht ver\u00e4ndert und das Seil vom Ankerpunkt lotrecht ohne Knick zum Retter l\u00e4uft. Steigklemmen im Aufstiegssystem des Retters sind beim \u00dcbersteigen des Verletzten am gleichen Seil einfacher zu handhaben als mitlaufende Sicherungsger\u00e4te, weil man die Klemmen nur \u00f6ffnet und oberhalb wieder aufs Seil bringt. Ein Aush\u00e4ngen am Gurt ist nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Abseilger\u00e4te<\/strong> sind unter den Umst\u00e4nden unserer Stehendseilaufstiege sehr gut als alleinige Sicherung geeignet. Sie blockieren noch zuverl\u00e4ssiger als mitlaufende Sicherungsger\u00e4te, weil sie f\u00fcr die Abw\u00e4rtsbewegung vom Anwender bedient werden m\u00fcssen. Einen gro\u00dfen Vorteil bieten sie auch, weil die Selbstrettung ohne gro\u00dfe Umbauten sofort erfolgen kann. Wird man in einem Steigklemmenaufstieg von einem Wespenschwarm angegriffen, muss man schon sehr fokussiert sein, um das Abseilen vorzubereiten. F\u00fcr den Aufstieg werden die Abseilger\u00e4te mit Steigklemmen zur Umlenkung und Trittschlingen kombiniert. Das w\u00fcrde bei einer Fremdrettung am gleichen Seil zu Problemen f\u00fchren, weil der Verletzte durch den nachsteigenden Retter angehoben wird und das Gewicht beider Kletterer fast vollst\u00e4ndig in der Steigklemme h\u00e4ngt. Deshalb muss die Rettungsplanung f\u00fcr diesen Aufstieg einen anderen Weg vorsehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Klemmknoten<\/strong> sind als Teil der Sicherungskette in Stehendseilaufstiegen aus mehreren Gr\u00fcnden problematisch. Optimale Bedingungen f\u00fcr den guten Halt von Klemmknoten an Seilen sind: Das Klemmknotenmaterial ist weich, hat einen griffigen Mantel und ist um einiges d\u00fcnner als das Seil. Der Klemmknoten l\u00e4uft eng auf dem Seil und beh\u00e4lt immer eine Grundreibung. Das Seil selbst steht nicht unter Spannung. Die Kraft, die den Klemmknoten schlie\u00dfen soll, wird vollst\u00e4ndig und ruckartig eingeleitet. Diese Bedingungen sind am Aufstiegsseil kaum einzuhalten. Wenn der Klemmknoten \u00fcber einer Steigklemme mitgeschoben wird, l\u00f6st er sich in der Bewegung etwas und verliert damit Grundreibung, au\u00dferdem m\u00f6chte der Kletterer im Aufstieg auch nicht gegen einen festgezogenen Klemmknoten arbeiten und wird ihn ohnehin locker binden. Da der Kletterer mit mindestens einer Fu\u00df- oder Kniesteigklemme aufsteigt, ist das Seil unter dem Klemmknoten immer straff, weshalb der Knoten schlechter greift. Versagt die Handsteigklemme, die der Klemmknoten sichern soll, wird der Kletterer versuchen, sich am Seil festzuhalten. Deshalb bekommt der Knoten nicht sofort die volle Last, sondern stoppt im schlimmsten Fall erst auf der Fu\u00dfsteigklemme. Eine Ma\u00dfnahme k\u00f6nnte die Bedingungen verbessern. Nimmt man d\u00fcnnere, weiche Seile f\u00fcr die Klemmknoten, funktionieren die wesentlich sicherer. Wenn Klemmen im Aufstiegssystem verwendet werden, die ab 4 kN den Seilmantel abrei\u00dfen, ist es schwer zu begr\u00fcnden, warum die Sicherung nicht mit 6 mm-Klemmknoten eingerichtet werden soll, die mehr als das Doppelte halten. Das Nachsteigen eines Retters am gleichen Seil ist f\u00fcr einen unter Last stehenden Klemmknoten kein Problem. Weil andere Kombinationen insgesamt besser und sicherer funktionieren, werden Klemmknoten in Aufstiegssystemen seltener werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zum Thema der Fremdrettung sei erw\u00e4hnt, dass alle Probleme, die mit dem Nachstieg am gleichen Seil verbunden sind, ganz einfach durch einen anderen Seileinbau behoben werden k\u00f6nnen. Denkbar ist das Abw\u00fcrgen an der Ankerpunktgabel, dadurch ist am losen Seilstrang der Zustieg m\u00f6glich. Eine weitere L\u00f6sung w\u00e4re die Installation von zwei stehenden Seilen am gleichen Ankerpunkt, eventuell sogar ablassbar mit einem Abseilger\u00e4t. Die Auswahl der verschiedenen Seileinbauten soll aber hier nicht weiter diskutiert werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Baumkletterer werden sicher noch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum darauf angewiesen sein, Komponenten, die nicht absolut bestimmungsgem\u00e4\u00df verwendet werden, zu sicheren Aufstiegssystemen zusammenzuf\u00fcgen. Jeder kletternde Leser soll f\u00fcr sich die Anregung mitnehmen, das aktuelle und alle zuk\u00fcnftigen Aufstiegssysteme auf die dargestellten Schwachpunkte hin zu untersuchen und nicht nur kritiklos zu \u00fcbernehmen, was Freunde und Kollegen benutzen.<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr bgcolor=\"#808080\">\n<td valign=\"top\" align=\"center\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"center\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>Verwednung als alleinige Sicherung<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"center\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>zuverl\u00e4ssige Blockierung<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"center\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>gefahrlos bei Zustieg von unten<\/strong><\/font><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>mitlaufende Sicherungsger\u00e4te EN 12841, Ausf\u00fchrung A<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>Steigklemmen EN 12841, Ausf\u00fchrung B<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">in Bewegung nein <br \/>im Stillstand ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>Abseilger\u00e4te EN 12841, Ausf\u00fchrung C<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>SRT-Ger\u00e4te<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>Klemmknoten<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen <br \/>im Stillstand ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">individuell pr\u00fcfen<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" align=\"left\" bgcolor=\"#808080\"><font color=\"#FFFFFF\"><strong>Fu\u00df- und Kniesteigklemmen<\/strong><\/font><\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">nein<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<td valign=\"top\" align=\"left\">ja<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"1\" bgcolor=\"#E1E1E1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Autor: <strong>Bernhard Sch\u00fctte<\/strong> (<a href=\"mailto:bernhard.schuette@happy-tree.de\">E-Mail<\/a>)<br \/>\nDipl.-Ing. F\u00fcr Forstwirtschaft, Inhaber der Fa. <a href=\"http:\/\/www.happy-tree.de\" target=\"_blank\">happy-tree<\/a>, Ausbildungsleiter im Team der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2016: &quot;Systematik der Stehendseilaufstiege&quot;\" href=\"..\/..\/blaettermagazin\/ausgabe-2016\/#36\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2908 alignleft\" title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2016: &quot;Systematik der Stehendseilaufstiege&quot;\" alt=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2016: &quot;Systematik der Stehendseilaufstiege&quot;\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/buttons_onlinblaettern.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a> <a href=\"#up\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2909 alignleft\" alt=\"Nach oben\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2004\/04\/but_top.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klettertechnik hat im Bereich der Baumarbeiten in den letzten zwei Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen. 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