{"id":567,"date":"2009-04-15T19:30:11","date_gmt":"2009-04-15T19:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/kl.freeworker.de\/?p=567"},"modified":"2013-10-30T17:24:13","modified_gmt":"2013-10-30T15:24:13","slug":"urban-forestry-in-nordamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/archiv\/2009\/urban-forestry-in-nordamerika","title":{"rendered":"Urban Forestry in Nordamerika"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"up\"><\/a><strong>Auf Exkursion mit der University of Toronto: Seit Jahren gewachsene Kontakte zur Baumpflege-Szene in den USA und insbesondere in Kanada haben es erm\u00f6glicht, dass mehrere Mitarbeiter des B\u00fcros TreeConsult als G\u00e4ste an einem Field Trip der Forstwissenschaftlichen Fakult\u00e4t der University of Toronto unter der Leitung von Professor Andy Kenney teilnehmen konnten. Die Exkursion f\u00fchrte zu den drei gro\u00dfen St\u00e4dten Toronto, Ottawa und Montreal.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gemessen an der Zahl der Ver\u00f6ffentlichungen genie\u00dft das Thema \u201eUrban Forestry\u201c in Nordamerika bislang eine ungleich gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit in der \u00f6ffentlichen Diskussion als dies in Deutschland der Fall ist. Auch an der Zusammensetzung der teilnehmenden Studenten l\u00e4sst sich erkennen, dass ein breites gesellschaftliches Interesse an Gr\u00fcn in der Stadt besteht. So nahmen neben Forststudenten auch Studenten der Architektur und Biologie an der Exkursion teil. \u201eUrban Forestry\u201c kann nicht mit \u201eUrbaner Forstwirtschaft\u201c \u00fcbersetzt werden. Bei uns findet Urbane Forstwirtschaft ausschlie\u00dflich in W\u00e4ldern statt, wobei die Interessen einer urbanisierten Gesellschaft besondere Ber\u00fccksichtigung finden<sup>1<\/sup>. In Nordamerika hingegen umfasst \u201eUrban Forestry\u201c auch Baumbest\u00e4nde und Einzelb\u00e4ume au\u00dferhalb von W\u00e4ldern und insbesondere in St\u00e4dten, wobei neben Parks, Golfpl\u00e4tzen auch Stra\u00dfenb\u00e4ume und Privates Gr\u00fcn hinzugerechnet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung1.jpg\" title=\"Gro\u00dfraum Toronto\" alt=\"Gro\u00dfraum Toronto\" width=\"220\" height=\"273\" class=\"alignleft size-full wp-image-3695\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung1.jpg 220w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung1-44x55.jpg 44w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der ersten Woche f\u00fchrte die Exkursion zu Zielen im Gro\u00dfraum Toronto (Greater Toronto Area \u2013 kurz GTA) (Abb. 1). Der Gro\u00dfraum Toronto z\u00e4hlt etwa 8 Millionen Einwohner mit weiter steigender Tendenz. Damit ist die GTA eine der urbanisiertesten Ballungsr\u00e4ume der Welt. Richmond Hill z. B. wuchs von 34.000 Einwohnern im Jahr 1975 auf 175.000 im Jahr 2008. Es gibt einzelne Kommunen, die bereits vollst\u00e4ndig oder in wenigen Jahren bis an die Grenzen mit den f\u00fcr Nordamerika typischen Vorort-Siedlungen zugebaut sind, was als voll entwickelt betrachtet wird (Abb. 1).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aufgrund der landestypischen Baugesetzgebung sind die M\u00f6glichkeiten der Kommunen zur Erhaltung von Waldfl\u00e4chen oder Schaffung gr\u00f6\u00dferer Gr\u00fcnz\u00fcge stark begrenzt. Zwar sieht die aktuelle Gesetzeslage in Ontario Steuerungsmechanismen vor, mit denen Umweltbeh\u00f6rden auf eine Erhaltung nat\u00fcrlicher <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung2-300x210.jpg\" title=\"Supermarkt-Begr\u00fcnung\" alt=\"Supermarkt-Begr\u00fcnung\" width=\"300\" height=\"210\" class=\"alignright size-medium wp-image-3683\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung2-300x210.jpg 300w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung2-78x55.jpg 78w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung2.jpg 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Lebensr\u00e4ume bei der Erschlie\u00dfung von Bauland dr\u00e4ngen k\u00f6nnen, die durchaus mit der deutschen Gesetzeslage vergleichbar sind. Eine Besonderheit besteht jedoch darin, dass dies f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Baulanderschlie\u00dfung nicht gilt, die bereits vor Novellierung der Baugesetze eingereicht wurden. Da sich viele Projektentwickler bereits vor Jahrzehnten mit potenziellem Bauland eingedeckt haben, k\u00f6nnen die neuen Gesetze nur in wenigen F\u00e4llen angewendet werden (Abb. 2, sp\u00e4rliche Supermarkt-Begr\u00fcnung).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung3.jpg\" alt=\"Sp\u00e4rliche Begr\u00fcnung\" title=\"Sp\u00e4rliche Begr\u00fcnung\" width=\"192\" height=\"284\" class=\"alignleft size-full wp-image-3701\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung3.jpg 192w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung3-37x55.jpg 37w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung4.jpg\" alt=\"Ausgangsgr\u00f6\u00dfe Pflanzware\" title=\"Ausgangsgr\u00f6\u00dfe Pflanzware\"  width=\"164\" height=\"285\" class=\"alignright size-full wp-image-3699\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung4.jpg 164w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung4-31x55.jpg 31w\" sizes=\"auto, (max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zwar gibt es bei der Realisierung von Baulandprojekten h\u00e4ufig die Pflicht zur Pflanzung von B\u00e4umen. Es ist uns jedoch aufgefallen, dass h\u00e4ufig kein gro\u00dfer Enthusiasmus herrscht. In unseren Augen entsprachen die neu gepflanzten B\u00e4ume nicht der bei uns gewohnten Qualit\u00e4t. Die Befestigung der Pflanzen war ausgesprochen lieblos und musste man als funktionslos und baumsch\u00e4digend einstufen. In Anbetracht der f\u00fcr uns ungewohnt breiten Stra\u00dfen war die Ausgangsgr\u00f6\u00dfe der Pflanzware durchwegs ausgesprochen sp\u00e4rlich (Abb. 4, System Bautr\u00e4ger).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dies erkl\u00e4rt sich daraus, dass der Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger auch die Pflanzungen vornehmen muss und nicht das beste Material verwendet. F\u00fcr die Departments for Urban Forestry bedeutet dies sp\u00e4ter, dass sie h\u00e4ufig wenig ansprechende Baumpflanzungen \u00fcbernehmen und hochp\u00e4ppeln m\u00fcssen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das oben angesprochene schnelle Wachstum der Kommunen hat f\u00fcr die Verwaltung und die Gr\u00fcnabteilungen zur Folge, dass sie dauerhaft mit einem zu geringen Personalschl\u00fcssel arbeiten. Ist eine Stelle endlich bewilligt und auch besetzt, so sind in der Zwischenzeit bereits neue Siedlungsbereiche mit entsprechenden Erschlie\u00dfungsstra\u00dfen hinzugekommen, so dass das Arbeitsvolumen bereits sp\u00fcrbar angestiegen ist.\u00a0 Dies f\u00fchrt dazu, dass die Leiter der Gr\u00fcnabteilungen nach sehr standardisierten Arbeitsabl\u00e4ufen arbeiten lassen. Die Gleichf\u00f6rmigkeit der Siedlungen erleichtert ein solches schematisches Vorgehen. Mitunter wird der Arbeitsablauf noch zus\u00e4tzlich verschlankt, um das angestrebte Ziel (z.B. Pflanzung einer bestimmten Zahl an B\u00e4umen) bei geringer Personalausstattung zu erreichen. So verzichtet Peter Wynnyczuk, Leiter der Urban Forestry Abteilung der Stadt Richmond Hill, vollst\u00e4ndig auf das Anw\u00e4ssern bei Neupflanzungen. Nach seinen Erfahrungen liegt die Ausfallrate auch ohne W\u00e4ssern bei unter 10 %. Die Zeitersparnis bei der Pflanzung w\u00fcrde den Zeitaufwand beim Nachpflanzen einzelner B\u00e4ume in den Folgejahren \u00fcbersteigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hervorragend ist in allen besuchten Kommunen der Fuhrpark best\u00fcckt (Abb. 5). <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung5-300x191.jpg\" alt=\"Fuhrpark Kommunen\" title=\"Fuhrpark Kommunen\" width=\"300\" height=\"191\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3678\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung5-300x191.jpg 300w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung5-86x55.jpg 86w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung5.jpg 454w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Baumpflegetrupps, je nach Arbeitsauftrag zwei bis vier Arbeitskr\u00e4fte, k\u00f6nnen auf ein komplettes und modernes Equipment zur\u00fcckgreifen. Ein Baumpflegetrupp f\u00e4hrt ohne Hubsteiger und Hackaggregat nicht vom Betriebshof. Sind F\u00e4llungen geplant, ist ein Ausr\u00fccken ohne gemeindeeigene Wurzelstockfr\u00e4se ausgeschlossen \u2013 Rollrasen selbstredend inklusive. Pflanzungen werden ohne Bagger-LKW nicht durchgef\u00fchrt. Die Kehrseite der technischen Vollausstattung: Es ist v\u00f6llig undenkbar, dass ein Baumpfleger einen noch so d\u00fcnnen Ast mit einer Hands\u00e4ge abschneiden w\u00fcrde, solange noch Sprit f\u00fcr die Kettens\u00e4ge vorhanden ist. Das Bewusstsein, dass das Klettern mit der Motors\u00e4ge in der Baumkrone ergonomisch problematisch sein kann, ist nicht ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Montreal, die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Kanadas, legt wie Quebec gro\u00dfen Wert auf Eigenst\u00e4ndigkeit gegen\u00fcber dem angloamerikanischen Teil Kanadas. Auch die 19 Bezirke Montreals sind untereinander stark auf ihre Unabh\u00e4ngigkeit bedacht. Dies geht so weit, dass jeder Bezirk eine eigene Baumkatastersoftware benutzt, so dass die Programme untereinander nicht kompatibel sind. In einzelnen wenigen Bezirken sind sehr moderne Programme mit GIS-Anbindung und Verkn\u00fcpfung zu anderen Verwaltungsdaten (nur vom jeweiligen Bezirk versteht sich) vorhanden, andere Bezirke f\u00fchren einfache Listen in Excel und auf Papier.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein gro\u00dfer Stolz Montreals stellt auch der namensgebende Mount Royal Park dar, der \u00fcber der Stadt auf einem kleinen Berg thront. Ein Genuss, diesen Park an der Seite von Pierre-Emil Rocray erleben zu d\u00fcrfen, der seit vielen Jahren den Park forstlich betreut. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung6.jpg\" title=\"Ringelung Spitz-Ahorn\"  alt=\"Ringelung Spitz-Ahorn\" width=\"213\" height=\"196\" class=\"alignright size-full wp-image-3679\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung6.jpg 213w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung6-59x55.jpg 59w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/>Warum, so fragt er uns Exkursionsteilnehmer, w\u00e4ren die waldartigen Best\u00e4nde wohl so weitgehend frei von unterst\u00e4ndigen B\u00e4umen und gr\u00f6\u00dferen B\u00fcschen, geradezu aufger\u00e4umt, was ja f\u00fcr Kanadas W\u00e4lder eher untypisch ist. Das, so antwortet er, sei das Ergebnis der Politik der pr\u00fcden Stadtabgeordneten aus den 70er Jahren. Damals wollte man die freiz\u00fcgige Montrealer Bev\u00f6lkerung, die den Park als eine Art Lustgarten interpretierte, davon abhalten, in ihren gegenseitigen Liebesbekundungen allzu weit zu gehen. Ein Kahlschlag im Unterholz war die Folge. Als Reaktion darauf wird noch heute jede Baumf\u00e4llung im Park kritisch hinterfragt. Aus diesem Grund hat Rocray verschiedene Ringelungsversuche an den fremdl\u00e4ndischen Spitz-Ahornen unternommen, um so unauff\u00e4llig diesen Eindringling in die heimische Flora loszuwerden \u2013 mit nur m\u00e4\u00dfigem Erfolg (Abb. 6) <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung7-300x184.jpg\" title=\"Solit\u00e4rbaum vor Einfamilienhaus\" alt=\"Solit\u00e4rbaum vor Einfamilienhaus\" width=\"300\" height=\"184\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3680\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung7-300x184.jpg 300w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung7-89x55.jpg 89w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung7.jpg 537w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein ausgesprochen entspanntes Verh\u00e4ltnis haben die Kanadier in Bezug zur Verkehrssicherheit von B\u00e4umen. Fast vor jedem \u00e4lteren Einfamilienhaus \u2013 Holzbauweise, ohne verst\u00e4rkten Dachstuhlausbau\u2013 steht ein gro\u00dfer Solit\u00e4rbaum (Abb. 7). Im Falle eines Falles w\u00e4re es nicht ausgeschlossen, dass die Hausb\u00e4ume ihrem Namen gerecht w\u00fcrden und stattdessen nicht mehr vor dem Haus st\u00fcnden. Was zu offensichtlich krank, bruchgef\u00e4hrdet oder abgestorben ist, wird entfernt; in der Regel auch ohne weitergehende Untersuchungen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung8.jpg\" title=\"Innenstadt Toronto\" alt=\"Innenstadt Toronto\" width=\"167\" height=\"294\" class=\"alignright size-full wp-image-3714\" srcset=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung8.jpg 167w, https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/KB09_10_Urban-Forestry_Abbildung8-31x55.jpg 31w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der GTA ist mit Philip van Wassenaer nur ein einziger hauptberuflicher Baumsachverst\u00e4ndiger t\u00e4tig, der vom Professionalisierungsgrad mit den deutschen Baumsachverst\u00e4ndigen vergleichbar ist. So war das Interesse an unserem Wissen \u00fcber Baumstatik und der Verkehrssicherheit von B\u00e4umen auch eher sp\u00e4rlich.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein halbt\u00e4giger Ausflug zum Naturschutzgebiet \u201eForet-la-Blanche\u201c im Norden Ottawas war ein angenehmer Kontrast zu den urbanisierten Exkursionszielen. Mit \u201enur\u201c rund 2.000 ha z\u00e4hlt es zu den kleinen Naturschutzgebieten in Kanada. Davon ist nur ein kleiner Bereich f\u00fcr den Besucher mit einem Rundweg erschlossen. Diesen Fu\u00dfweg s\u00e4umen B\u00e4ume aller Entwicklungsstadien, demzufolge auch zahlreiche mit Pilzfruchtk\u00f6rpern \u00fcbers\u00e4te, absterbende oder abgestorbene B\u00e4ume. Der Biber verrichtet ebenfalls flei\u00dfig und ungest\u00f6rt sein Handwerk. Nach deutscher Auffassung bez\u00fcglich der Erf\u00fcllung der Sorgfaltspflicht m\u00fcsste man massiv in den Baumbestand eingreifen, um heiklen Haftungsfragen aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Den vorletzten Tag verbrachten wir an der US Forest Service\u2019s Northeastern Research Station der State University of New York (SUNY). Der Leiter David Nowak und seine Mitarbeiter verschafften uns einen kurzen Einblick in die Arbeit ihres Instituts. Dabei wurde insbesondere das Datenbank-Programm i-Tree und das UFORE-Auswertungs- und Prognoseprogramm vorgestellt. Am Beispiel von Baltimore wurden zun\u00e4chst Ausgangsparameter wie Temperaturgang Tag\/Nacht oder CO<sub>2<\/sub>-Belastung durch Verkehr und Industrie und der Einfluss gro\u00dfer Wasserfl\u00e4chen sowie von W\u00e4ldern dargestellt. Anschlie\u00dfend wurden verschiedene Zielgr\u00f6\u00dfen wie CO<sub>2<\/sub>-Bindung oder Vergr\u00f6\u00dferung der Kronen\u00fcberdeckung formuliert und der Zeitraum zur Zielerreichung festgelegt. Mit Hilfe des UFORE-Programms wurde darauf basierend eine j\u00e4hrlich zu pflanzende Zahl an B\u00e4umen errechnet. Da hierbei viele Einflussfaktoren das Ergebnis beeinflussen k\u00f6nnen (durchschnittliche Ausfallrate der B\u00e4ume, durchschnittliche Lebensdauer), sind die Prognosen nat\u00fcrlich mit Unsicherheiten behaftet. Dreh- und Angelpunkt der verschiedenen Berechnungen ist die Bestimmung des \u00dcberschirmungsgrads der Baumkronen und der Erh\u00f6hung desselben, da sich dieser Wert bei den dreidimensionalen Baumkronen am besten f\u00fcr die Berechnung der CO<sub>2<\/sub>-Bindung, aber auch der Transpiration eignet.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Weit fortgeschritten sind die Bestrebungen zur Erh\u00f6hung der Kronen\u00fcberschirmung in Oakville, einer rund 160.000 Einwohner Stadt, etwa 40 Kilometer westlich von Toronto gelegen. Oakville lie\u00df einen Urban Forest Strategic Management Plan (UFSMP)<sup>2<\/sup> erstellen, der sich \u00fcber eine Laufzeit von 20 Jahren erstreckt. Politisch erkl\u00e4rtes Ziel des Stadtrats war, die Kronen\u00fcberdeckung von 29 % (2005) auf 40 % der Gemeindefl\u00e4che anzuheben. Abh\u00e4ngig von der durchschnittlichen Mortalit\u00e4tsrate sind nach Modellrechnungen j\u00e4hrlich zwischen 4.000 (Mortalit\u00e4tsrate 2 %) und 120.000 B\u00e4umen (Mortalit\u00e4tsrate 8 %) neu zu pflanzen. Dieser gewaltige Unterschied zwischen beiden Varianten macht deutlich, wie wichtig es ist, bereits vorhandene B\u00e4ume m\u00f6glichst lange zu erhalten. Nur so kann es gelingen, die Kronen\u00fcberschirmung in Siedlungsgebieten signifikant zu erh\u00f6hen. Die Studie f\u00fcr Oakville hat auch gezeigt, dass insbesondere in Gewerbe- und Industriezonen B\u00e4ume nur in geringem Ma\u00dfe vorhanden sind, wohingegen in gewachsenen, \u00e4lteren Wohngebieten die Zielgr\u00f6\u00dfe von 40 % bereits weitgehend erreicht ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Neben der Pflanzung von B\u00e4umen wird der Stadt unter anderem seitens des UFSMP empfohlen, zus\u00e4tzliches Personal zur Beurteilung von Bauantr\u00e4gen u.\u00e4. einzustellen, um den Baumschutz zu verbessern. Dar\u00fcber hinaus ist eine intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit vorgesehen, um die B\u00fcrger als Eigent\u00fcmer von B\u00e4umen vom besonderen Wert ihrer B\u00e4ume und der Bedeutung ihres weiteren Erhalts aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Trotz aller Defizite: Auf dem Feld der Untersuchungen zum urbanen Gr\u00fcn und der Wohlfahrtswirkungen scheinen die Nordamerikaner zum jetzigen Zeitpunkt den Deutschen voraus zu sein. Wir k\u00f6nnen von den Ergebnissen lernen. Selbst wenn der Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen gering sein wird, so bleiben doch in der Summe viele positive Einfl\u00fcsse \u00fcbrig. Unbestritten sind die m\u00f6glichen Leistungen von Stadtgr\u00fcn bei der Erh\u00f6hung der Luftfeuchtigkeit und zur Temperaturabsenkung. Viel wird aktuell zudem \u00fcber die Feinstaubproblematik diskutiert und die drohenden Zwangszahlungen an die EU wegen der Verletzung der Vorgaben werden bejammert. Auch hier k\u00f6nnen B\u00e4ume mit ihrer Filterwirkung unter bestimmten Bedingungen einen positiven Beitrag leisten.<sup>3<\/sup> Genauere Untersuchungen zum Filterverm\u00f6gen verschiedener Baumarten w\u00e4ren hier w\u00fcnschenswert. Die zus\u00e4tzliche Pflanzung von B\u00e4umen im urbanen Bereich stellt sicher kein Allheilmittel dar. Aber B\u00e4ume k\u00f6nnen die Entwicklung mit in die richtige Richtung bringen. Eines zumindest w\u00fcrde auf jeden Fall erreicht: Die St\u00e4dte werden durch ein Mehr an B\u00e4umen lebenswerter, weil sie unsere Psyche mannigfaltig positiv beeinflussen und so sogar zur Senkung sozialer Spannungen und der Kriminalit\u00e4tsrate beitragen k\u00f6nnen.<sup>4<\/sup><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Da es bislang jedoch noch keine echten Management-Pl\u00e4ne mit konkreten Zielvorgaben und Erfolgskontrollen gibt, wird es Zeit f\u00fcr einen Vorreiter in dieser Sache.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><em>Anmerkungen:<br \/>\n<sup>1<\/sup> Lohrberg, F., Timpe, A., AG Urbane Forstwirtschaft im Saarkohlenwald, AFZ-Der Wald 21\/2005<br \/>\n<sup>2<\/sup> Urban Forest Strategic Management Plan: 2008-2027, Urban Forest Innovations Inc.\/A. Kenney<br \/>\n<sup>3<\/sup> Dr. Manfred Th\u00f6nessen, Feinstaub und innerst\u00e4dtisches Gr\u00fcn \u2013 Die Filtereigenschaften verschiedener Geh\u00f6lze, Jahrbuch der Baumpflege 2008, Haymarket Media, Braunschweig<br \/>\n<sup>4<\/sup> Duco de Bruijn, Lebensqualit\u00e4t durch Gr\u00fcn \u2013 Das Projekt Milinxviertel in Rotterdam, Vortrag auf dem Symposium \u201eDie gr\u00fcne Stadt\u201c am 18.09.2003, IGA, Rostock<\/em><\/p>\n<table border=\"1\" bgcolor=\"#E1E1E1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Autor: <strong>Frank Bischoff<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tree-consult.org\/\" target=\"_blank\">Brudi &#038; Partner \u2013 TreeConsult<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2009: &quot;Urban Forestry in Nordamerika&quot;\" href=\"..\/..\/blaettermagazin\/ausgabe-2009\/#35\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2908 alignleft\" title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2009: &quot;Urban Forestry in Nordamerika&quot;\" alt=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2009: &quot;Urban Forestry in Nordamerika&quot;\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/buttons_onlinblaettern.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a> <a href=\"#up\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2909 alignleft\" alt=\"Nach oben\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2004\/04\/but_top.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Exkursion mit der University of Toronto: Seit Jahren gewachsene Kontakte zur Baumpflege-Szene in den USA und insbesondere in Kanada haben es erm\u00f6glicht, dass mehrere Mitarbeiter des B\u00fcros TreeConsult als G\u00e4ste an einem Field Trip der Forstwissenschaftlichen Fakult\u00e4t der University of Toronto unter der Leitung von Professor Andy Kenney teilnehmen konnten. 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