{"id":345,"date":"2011-04-15T23:00:00","date_gmt":"2011-04-15T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kl.freeworker.de\/?p=345"},"modified":"2013-10-30T16:27:59","modified_gmt":"2013-10-30T14:27:59","slug":"ganz-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/archiv\/2011\/ganz-oben","title":{"rendered":"Ganz Oben"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"up\"><\/a><strong>Mein Weg zur Spitze: Als die Geschichte begann, hatte ich nicht im Traum daran gedacht, einmal ganz oben zu stehen. Eigentlich ist die Spitze f\u00fcr einen Baumpfleger nichts Ungew\u00f6hnliches. Der Weg zur Baumspitze ist Alltag. Aber diese Spitze ist auch f\u00fcr Baumpfleger das absolut Besondere.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es begann im Oktober 2009 mit einer Ausgabe der National Geographic. <a title=\"Artikel &quot;Ins Seil genommen \u2013 Hubert Kowalewski&quot; Kletterblatt 2006\" href=\"..\/..\/?p=741\" target=\"_blank\">Hubert Kowalewski<\/a> hatte mich angerufen, ich solle mir unbedingt die neueste Ausgabe besorgen. Das Titelbild zeigte einen beeindruckenden Mammutbaum und einen am Seil aufsteigenden Kletterer mit auff\u00e4lliger roter Jacke. Im dazugeh\u00f6rigen Bericht viele Gro\u00dfaufnahmen von Forschern, die f\u00fcr ihre Arbeiten in Mammutb\u00e4ume klettern. Und der Clou, f\u00fcr kletternde Baumpfleger un\u00fcbersehbar, die Forscher kletterten mit dem <a title=\"LockJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+LockJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">LockJack<\/a>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der LockJack, Erfindung von Hubert Kowalewski, in Gro\u00dfaufnahme in einer internationalen, weltweit erscheinenden Zeitschrift, das haute uns um. Denn <a title=\"Freeworker GmbH\" href=\"http:\/\/www.freeworker.de\" target=\"_blank\">Freeworker<\/a> ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die weltweite Vermarktung des LockJacks, aber eine Werbeanzeige in einem solchen Magazin w\u00fcrde das Marketing-Budget weit \u00fcbersteigen. Man muss sich das mal auf der Zunge so richtig zergehen lassen: Das amerikanische Wissensmagazin NATIONAL GEOGRAPHIC erscheint weltweit in 33 Sprachausgaben in einer Gesamtauflage von knapp neun Millionen Exemplaren und geh\u00f6rt zu den weltweit bekanntesten Printmarken. Die Bilder sind brillant, gestochen scharf. Die Baumaufnahmen lassen das Herz jedes Baumpflegers h\u00f6her schlagen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Bericht handelte von den faszinierenden Forschungsarbeiten von Professor Dr. Steven Sillett, dem wohl renommiertesten Mammutbaumforscher und Baumkletterer von der Humboldt State University in Kalifornien. F\u00fcr mich war sofort klar, dass seine Arbeit auch ein interessantes Thema f\u00fcrs <a title=\"Kletterblatt \u2013 Kurszeitschrift M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.kletterblatt.de\" target=\"_blank\">Kletterblatt<\/a> w\u00e4re. Also schrieb ich in dieser Sache an Prof. Sillett, und f\u00fcgte noch an wie es uns gefreut habe, den von uns vermarkteten <a title=\"LockJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+LockJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">LockJack<\/a> bei ihm im Einsatz zu sehen. Seine Antwort kam schnell. Sillett schrieb uns, er sei ein gro\u00dfer Fan der ART-Produkte und h\u00e4tte schon immer einmal den Erfinder dieser grandiosen Produkte kennen lernen wollen. Und dann kam das, was unsere Gef\u00fchlswelt total durcheinander wirbelte: er lud Hubert und mich ein, ihn bei einer seiner Expeditionen zu begleiten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich konnte es nicht fassen: der ber\u00fchmte Forscher Prof. Sillett l\u00e4dt mich ein, mit ihm in die h\u00f6chsten B\u00e4ume der Erde zu klettern! Mir war schnell klar, dass sein Interesse zuerst Hubert Kowalewski und seinen einzigartigen Baumkletterger\u00e4ten galt. Doch auch f\u00fcr mich konnte jetzt ein Traum wahr werden, der Jackpot f\u00fcr jeden begeisterten Baumkletterer: Einmal im Leben einen richtig hohen Mammutbaum klettern! Hubert musste ich nicht \u00fcberreden, diese Einladung anzunehmen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Beim j\u00e4hrlich stattfindenden Ausbildertreffen der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a> erw\u00e4hnte ich im Kreis der damals 26 Ausbilder diese Einladung. Jeder der Ausbilder h\u00e4tte alles stehen und liegen lassen, wenn er ebenfalls diese M\u00f6glichkeit geboten bekommen h\u00e4tte. In einer E-Mail an Steve erw\u00e4hnte ich beil\u00e4ufig, dass meine Ausbilder, alles erfahrene Topkletterer und Baumpfleger, sich geehrt f\u00fchlen w\u00fcrden, ihn bei seiner Arbeit unterst\u00fctzen zu d\u00fcrfen. Steve antwortete nie darauf. Erst w\u00e4hrend unseres Aufenthaltes erz\u00e4hlte er mir, dass er st\u00e4ndig Anfragen von den besten Kletterern der Welt bek\u00e4me. Aber um die wenigen noch verbliebenen Baumriesen zu sch\u00fctzen, wolle er keinen Baumtourismus. Deshalb nimmt er auf seine Expeditionen nur Studenten und Forscher mit, die an den Forschungsarbeiten beteiligt sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Fr\u00fcher hatte Sillett die Namen, die er den B\u00e4umen gibt, ver\u00f6ffentlicht. Dies hatte aber dazu gef\u00fchrt, dass Baumkletterer gezielt nach diesen B\u00e4umen gesucht haben, um Baumbesteigungen wie Troph\u00e4en zu sammeln. Sillett bef\u00fcrchtet, dass dies zu einem sch\u00e4dlichen Massenklettern f\u00fchren k\u00f6nnte. Wahrscheinlich hat er Recht. Denn wer kann einem Baumkletterer den Wunsch verdenken, einmal im Leben auf den h\u00f6chsten B\u00e4umen der Welt gewesen zu sein?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Umso dankbarer war ich, dabei sein zu d\u00fcrfen, obwohl ich nichts Wesentliches zu den Forschungsarbeiten beitragen konnte. Ich habe mitgeholfen, Daten zu sammeln, ich vermarkte ein Ger\u00e4t, das den Forschern die Arbeit erleichtert, aber trotzdem war es ein Geschenk, das andere wesentlich mehr verdient h\u00e4tten als ich.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Britta Arnold, verantwortlich f\u00fcr die Texte im <a title=\"Freeworker-Katalog 2013\" href=\"http:\/\/www.freeworker.de\/downloads\/freeworker-katalog-2013\/\" target=\"_blank\">Freeworker-Katalog<\/a>, hat noch vor meiner gro\u00dfen Reise im Juni 2010 den Bericht \u00fcber die Arbeiten von Steven Sillett verfasst (s. <a title=\"Artikel &quot;There were giants in the earth&quot; Kletterblatt 2010\" href=\"..\/..\/?p=125\" target=\"_blank\">Kletterblatt 2010<\/a>). Weil ich noch nicht wirklich an mein Gl\u00fcck glaubte, was konnte nicht alles schief gehen, hatte ich sie gebeten, nichts von dieser Einladung im Bericht zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Denn trotz Einladung war es nicht sicher, dass unser Traum Wirklichkeit werden konnte. Schon der Zeitpunkt der Reise war sehr vage gehalten. Hubert und ich waren zwar als G\u00e4ste eingeladen worden, jedoch mit der Mitteilung, dass die Expedition erst starten kann, wenn der Schnee im Zielgebiet in 1.500 bis 2.500 Metern H\u00f6he weg ist. Wie bucht man einen Flug in die USA, wenn der Reisetermin erst kurzfristig bekannt gegeben wird? Das kann ein Verm\u00f6gen kosten. Aus Kalifornien gab es nur sp\u00e4rliche Infos \u00fcber das, was uns erwarten w\u00fcrde oder was als unbedingt notwendiges Expeditionsgep\u00e4ck mitzubringen sei. Die Gesch\u00e4ftstermine, die Alltagsplanung: alles unter Vorbehalt. Eine Zeit im Konjunktiv, untergeordnet dem Wunsch, ganz oben zu stehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schwierig waren auch die k\u00f6rperlichen Vorbereitungen. Welche Kondition ben\u00f6tigt man f\u00fcr die Strapazen in den W\u00e4ldern und auf den Bergen der Sierra Nevada. Fr\u00fcher w\u00e4re diese Frage l\u00e4cherlich gewesen. Fr\u00fcher, als die Muskeln, die man als Baumkletterer ben\u00f6tigt, noch voll durchtrainiert waren. Doch heute protzen die Muskeln in den zehn Fingern und ganz besonders die im Zeigefinger, der durch die Arbeit mit der Maus am Schreibtisch besonders ausgepr\u00e4gt ist. Deshalb war Training angesagt, und ich versuchte, neben einem 16 Stunden-Tag, mir immer wieder Zeit zu nehmen, um Rad zu fahren, zu laufen, oder am zw\u00f6lf Meter hohen Rigg-Ger\u00fcst vor unserer Firma den Aufstieg zu trainieren. Doch es gab jeden Tag neue Gr\u00fcnde, die meinen Eifer bremsten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Deshalb beschloss ich, zweigleisig zu fahren. Wenn der Muskelaufbau nur langsam vorankommt, dann mussten eben Kilos verschwinden. Weniger Gewicht, weniger Kraftaufwand und damit weniger Muskeln, die notwendig sind, das Gewicht in die H\u00f6he zu bringen. Zehn Kilo weniger habe ich mir vorgenommen, am Ende waren es sieben, immerhin. Der Muskelzuwachs hielt sich in Grenzen, war aber doch so hoch, dass sich mein physisches Wohlbefinden deutlich verbesserte. Schon alleine das w\u00e4re die M\u00fchen wert gewesen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn man solch einmalige Dinge vor sich hat, denkt man an alles M\u00f6gliche, was den Traum zum Platzen bringen k\u00f6nnte: Vulkanasche, Krankheit, Flug verpassen, Einreise verweigert, Ausweis vergessen und vieles mehr. Und dann passierte es: Beim Experimentieren mit meinem Aufstiegssystem probierte ich eine neue Technik aus. Schnell, unkonzentriert, im Glauben daran, alles zu \u00fcberblicken und ohne die \u00fcbliche Sicherheitsroutine. Ich rutschte am Seil ab und bremste den Sturz mit blo\u00dfen H\u00e4nden ab. Wo waren die sonst \u00fcblichen Handschuhe? Von zehn Fingern waren acht Finger verbrannt, teilweise dritten Grades. An einigen Stellen waren die Sehnen angegriffen. Als ich aus der Notversorgung der Klinik entlassen wurde, waren beide H\u00e4nde und s\u00e4mtliche Finger einzeln eingebunden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mir war klar, das war\u00b4s! Aus der Traum. Doch ich wollte zumindest die B\u00e4ume sehen und beschloss, die Reise nicht abzusagen. Mein Training musste ich zwar einstellen, aber die Medizin und der kompromisslose Wille dabei zu sein hatten Erfolg. Zwei Tage vor dem Abflug habe ich einen Test riskiert. Und siehe da, zumindest die kurze Strecke von zw\u00f6lf Metern konnte ich mit Verband und Steigklemmentechnik ohne Schmerzen bew\u00e4ltigen. Jetzt wollte ich nat\u00fcrlich nicht nur als Zaungast dabei sein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Endlich Ankunft in Kalifornien. Der Ort der Untersuchungsfl\u00e4chen mit den Mammutb\u00e4umen sollte geheim bleiben. Deshalb hatten wir erst kurz vor dem Abflug die Koordinaten des Treffpunktes bekommen. Erreichen konnten wir das Forscherteam nun nicht mehr, denn Telefonverbindung gab es nicht und ein Mobilfunknetz ist in den Weiten der Sierra Nevada selten vorhanden. Was, wenn wir nun den Ort nicht finden sollten, falsche Koordinaten, falsche Zeit, aus der Traum, Mammutb\u00e4ume ade!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber alles Bangen war unn\u00f6tig gewesen. Ohne Probleme haben wir den Treffpunkt gefunden. Unser \u201eBasislager\u201c war ein kleines Holzhaus mitten im Nationalpark. Von dort starteten wir jeden Morgen zu den Untersuchungsfl\u00e4chen. Im Team waren Forscher von drei Universit\u00e4ten. Leiter des noch andauernden Forschungsprojektes ist Professor Dr. Steven Sillett. Unterst\u00fctzt wird er von Dr. Bob van Pelt. Bob hat schon die ganze Welt bereist. Sein Hirn ist eine unschlagbare Datenbank. Er kennt s\u00e4mtliche Namen und Daten der meisten Baumgiganten. Legend\u00e4r sind seine detaillierten Baumzeichnungen, die zum Teil in einem Buch zu bewundern sind (van Pelt, Forest Giants of the Pacific Coast). Dr. Anthony Ambrose von der Berkeley-University (Kalifornien) nutzt das Forschungsprojekt f\u00fcr seine Habilitation. Giacomo Renzulo und Cameron Williams sind Doktoranden und als wissenschaftliche Mitarbeiter angestellt. Cameron ist au\u00dferdem ein Meister der Armbrust. Er schie\u00dft die Angelleine punktgenau und sicher auf 60 Meter H\u00f6he. Die Armbrust in der Hand und die Finger gef\u00fchlvoll an der Leine zupfend, erinnerte er mich an einen Geiger beim Adagio in Bruchs Violinkonzert Nr.1. Russel Kramer, angehender Biologe, ermittelt Daten f\u00fcr seine Diplomarbeit. Er ist Sportler durch und durch und tr\u00e4umt davon, nach dem Studium mit einer eigenen Firma Forscher in die entlegensten Winkel der Erde zu bringen. Ein moderner Scout im Dienste der Wissenschaft. Jim Mc Lee hat seinen Traum schon wahr gemacht. Er ist Zoologe und hat sich mit der bei Steve erlernten Klettertechnik auf Dokumentarfotografie u. \u2013filme in B\u00e4umen spezialisiert. Marie Antoine ist Biologin und Dozentin und wie Steven Sillett an der Humboldt State University (Kalifornien). Ihr Fachgebiet sind die Flechten. Jeder im Team, mit Ausnahme von Hubert und mir, hatte sein eigenes Forschungsthema und war mit speziellen Aufgaben betraut.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Am ersten Tag begleiteten wir Cameron, Giacomo, Anthony und Russel, um Seile in einen Zwillingsmammutbaum einzubringen, der bei vorangegangenen H\u00f6henmessungen mittels Radarscan beim \u00dcberfliegen durch seine H\u00f6he aufgefallen war und nun exakt vermessen werden sollte. Wir fuhren in die N\u00e4he des Zielgebietes und machten uns mit Klettergep\u00e4ck zu Fu\u00df auf die Suche durchs Gel\u00e4nde. Doch an diesem Tag konnten wir den Zwillingsbaum trotz langen Suchens nicht finden. Um den Tag nicht ganz abschreiben zu m\u00fcssen, haben unsere Freunde beschlossen, einen kleinen Riesenmammut zu klettern, den wir in der N\u00e4he unserer Route ausmachten, damit Hubert und ich einen ersten Eindruck bekommen k\u00f6nnen. Das gab Gelegenheit, uns als Personen und noch wichtiger unsere Technik und unser K\u00f6nnen im Baum besser kennen zu lernen. Und wenn ich jetzt von einem kleinen Mammutbaum schreibe, so nur, weil noch gr\u00f6\u00dfere folgten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Am schwierigsten und gef\u00e4hrlichsten ist der Aufstieg f\u00fcr den ersten Kletterer. Der Ankerpunkt ist von unten selten richtig einsehbar, was ein Einsch\u00e4tzen der Stabilit\u00e4t unsicher macht. An diesem ersten Ankerpunkt angekommen, h\u00e4ngt der Kletterer das Aufstiegsseil an seinen Gurt und klettert mit dem Motion-Lanyard weiter. Den Namen hatte Steve schon vor vielen Jahren seinem Klettersystem gegeben. Er verwendet f\u00fcr die Arbeiten in den Mammutb\u00e4umen ein ca. 20 Meter langes Kletterseil, an dem an beiden Enden seit ein paar Jahren <a title=\"SpiderJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+SpiderJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">SpiderJacks<\/a> eingebaut sind, so dass man mit einem Seil zwei unabh\u00e4ngige Sicherungen hat. Das System ist in vielen Variationen schon immer genutzt worden, auch bei uns in Europa. Steves Verdienst ist es, dem Verfahren endlich einen Namen gegeben zu haben. Der Hauptvorteil gegen\u00fcber der Verwendung von zwei komplett unabh\u00e4ngigen Seilsystemen ist, dass man nicht so viel Seil braucht, da meist nur ein System lang sein muss und das zweite kurz sein kann. Beim Hochklettern wird das genutzte System kurz und das lose ungenutzte System gleichzeitig lang. So kann es dann gleich zum Weiterwerfen genutzt werden, ohne dass neu umgeh\u00e4ngt werden muss. Das spart Gewicht und Zeit. Es hat nat\u00fcrlich auch Nachteile, die hier jedoch vernachl\u00e4ssigbar sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr den Fall, dass die Astzwischenst\u00e4nde f\u00fcr das Vorwerfen des Seiles zu gro\u00df werden, benutzen die Forscher eine speziell gekapselte Angelspule, die jeder an seinem Gurt mitf\u00fchrt. Das Ger\u00e4t spult die Leine beim Werfen des Wurfbeutels im Baum zuverl\u00e4ssig ab und kann sehr leicht wieder eingeholt werden. Oben in der Baumspitze wird das Aufstiegsseil vom Vorkletterer so eingebaut, dass beide Seilh\u00e4lften unabh\u00e4ngig fixiert sind und herunterh\u00e4ngen. So haben die Nachfolgenden zwei unabh\u00e4ngige Aufstiegsstrecken.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zur\u00fcck zu unserem ersten Mammutbaum: Cameron war vorgeklettert und gab die Aufstiegsseile frei. Nun waren Hubert und ich an der Reihe. Mein bisher h\u00f6chster Baum (ein Mammut im Sch\u00f6nbuch bei Stuttgart) war 45 Meter hoch gewesen. Ich war sehr aufgeregt und wegen meiner H\u00e4nde ein wenig in Sorge: w\u00fcrden sie durchhalten? Dann ging es los. Mit der Fitness von Hubert konnte ich nicht mithalten, aber nach 15 Minuten stand auch ich auf der Spitze des Riesen und hatte meinen pers\u00f6nlichen H\u00f6henrekord mal soeben um 31 Meter \u00fcbertroffen, denn wir ma\u00dfen 76 Meter! Dass es sich um einen relativ kleinen und jungen Baum handelte (gesch\u00e4tztes Alter 500 bis 1.000 Jahre), konnte dieses Erlebnis nicht mindern. Der Blick von hier oben auf die Weiten der Sierra Nevada, der Blick hinab auf die anderen B\u00e4ume, die immerhin h\u00f6her waren als alles, was so in Deutschland in den W\u00e4ldern steht, war atemberaubend. Unglaublich! Nur das Rauschen des Windes, das Zwitschern der V\u00f6gel war zu h\u00f6ren und rundherum, in jede Richtung eine scheinbar unendliche Weite von Bergketten und W\u00e4ldern. Es ist ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Naturerlebnis und hier oben kann man vergessen, wie verletzlich diese Natur ist, denn man f\u00fchlt sich wohl und geborgen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Steven Sillett und das interdisziplin\u00e4re Forscherteam haben in s\u00e4mtlichen Mammutbaum-Regionen in Kalifornien insgesamt 16 Untersuchungsfl\u00e4chen eingerichtet. Man will verstehen lernen, wie diese B\u00e4ume funktionieren und wie sie beispielsweise auf die Klima\u00e4nderungen reagieren werden. Die B\u00e4ume werden exakt dreidimensional vermessen. Jeder Ast wird kartiert, um ihn am Computer grafisch dreidimensional darstellen und die Auswertung der Messergebnisse zuordnen zu k\u00f6nnen. Jedes Jahr werden aus den B\u00e4umen Ast-, Blatt- und Zapfenproben genommen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Abends ermittelten Bob und Steve mittels statistischem Zufallsverfahren, welche \u00c4ste am n\u00e4chsten Tag f\u00fcr die Proben eingeholt werden. Das waren die Ziele des n\u00e4chsten Tages. An einem Tag marschieren wir wieder, voll bepackt mit schwerer Ausr\u00fcstung, querfeldein einen steilen Schluchtwald hinunter, buchst\u00e4blich \u00fcber Stock und Stein. Bob zeigt uns unterwegs Tannen und Kiefern mit fast 70 Metern. Wenn alle B\u00e4ume diese Dimensionen haben, verliert man fast das Gef\u00fchl f\u00fcr diese einzigartige H\u00f6he. Nur \u00fcber die Stammdicke ger\u00e4t man immer wieder ins Staunen. Pl\u00f6tzlich taucht ein Baum vor uns auf, der schon durch seinen Stammumfang erahnen l\u00e4sst, dass es sich um einen der richtig hohen alten und ehrw\u00fcrdigen Riesen handelt. Wir hatten jetzt die Untersuchungsfl\u00e4che erreicht und erfuhren, dass diese zu den Fl\u00e4chen mit der weltweit h\u00f6chsten Holzmasse pro Hektar z\u00e4hlt. Das ist nicht verwunderlich, denn selbst nach \u00fcber 1500 Jahren Wachstum nimmt der j\u00e4hrliche Holzuwachs bei einem Mammutbaum nicht ab.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dieses Mal begleiteten wir Steve in den Baum und lernten von ihm sehr viel \u00fcber die Biologie der Riesenmammuts. Der ausgew\u00e4hlte Riese war nicht nur wegen seines Umfangs und Alters von gesch\u00e4tzten 1500 bis 2000 Jahren so beeindruckend, das hatten auch die anderen umstehenden B\u00e4ume auf dieser Untersuchungsfl\u00e4che. Was ihn von den anderen unterschied, war die Masse an Zapfen. Jeder Zapfenpfl\u00fccker w\u00e4re begeistert gewesen. Bei den Riesenmammutb\u00e4umen gibt es zwei Arten von Zapfen. Solche, die normal wachsen und reifen wie an anderen Koniferen auch, und solche, die jahrelang im gr\u00fcnen Zustand verharren. Es gibt Zapfen, die \u00fcber 20 Jahre am Baum h\u00e4ngen, ihre gr\u00fcne Farbe behalten und erst dann reifen, wenn die Hitze eines Feuers am Baum durchzieht. Die reifen Samen fallen dann nach dem Feuer auf offenen Boden. Diese Taktik verschafft den B\u00e4umen einen Selektionsvorteil. Mammut-Keimlinge und auch Jungb\u00e4ume haben nur in offener Fl\u00e4che Chancen, sich zu vermehren, ein seltenes Ereignis, da die Jungb\u00e4ume zudem noch nicht den dicken Rindenschutz haben wie die Altb\u00e4ume und deshalb die Feuerbr\u00e4nde meist nicht \u00fcberleben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Am darauf folgenden Tag konnte Hubert im klettertechnisch interessantesten Baum unserer Reise zeigen, was ein \u201edeutscher Baumpfleger\u201c drauf hat. In 75 Metern H\u00f6he musste ein ausladender Starkast entnommen werden. Stamm-, Ast- und Blattmasse sowie s\u00e4mtliche Zapfen sollten m\u00f6glichst ohne Verlust mittels Lastsack (BigPack) nach unten gebracht werden. Mit Technik und Raffinesse meisterte Hubert diese Aufgabe, was ihm den vollen Respekt der Forscher-Crew einbrachte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mir wurde eine leichtere Arbeit zugewiesen: vom Nachbarbaum, mit 87 Metern der h\u00f6chste in dieser Untersuchungsfl\u00e4che, war ich daf\u00fcr zust\u00e4ndig, diese Aktion auf Fotos festzuhalten. Dabei hatte ich gen\u00fcgend Zeit, die Umgebung auf mich wirken zu lassen. Der Unterschied zwischen dem Wind am Boden und in 87 Metern H\u00f6he ist gigantisch. Mir fiel auf, dass die starken Schwankungen der oberen Baumkrone bei mir keinerlei \u00c4ngste ausl\u00f6sten. Eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass die \u00c4ste bei alten Riesenmammuts fast bis in die Spitze relativ stark sind, was Sicherheit vermittelt. Unwahrscheinlich ist das Ausbrechen der Kronenspitze jedoch nicht, im Gegenteil. Fast jeder der Baumriesen verliert im Laufe seiner Lebenszeit oft mehrmals die Kronenspitze durch St\u00fcrme oder durch Blitze. Statistisch gesehen aber ein seltenes Ereignis, wenn so ein Baum alle paar hundert Jahre mal die Spitze verliert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Tage, die wir gemeinsam mit den Forschern verbracht haben, waren sehr lehrreich und intensiv. F\u00fcr uns war es eine Ehre, mit den Forschern das Reich der Riesen kennenzulernen. Aber auch f\u00fcr die Forscher war es ein Erlebnis. Denn Steven Sillett und sein Team sind begeisterte <a title=\"ART bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/art.html\" target=\"_blank\">ART-Ger\u00e4te<\/a>-Anwender und nicht nur das, die meisten tragen auch am liebsten die <a title=\"Stretch-Air bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/globe-kletterhose-stretch-air.html\" target=\"_blank\">Pfanner-Stretch-Air-Kletterhosen<\/a>. Nat\u00fcrlich in grau, denn die Forscher wollen m\u00f6glichst wenig auffallen und von niemandem entdeckt werden. Das ist auch der Grund, warum sie nicht mit Gaspistolen ihre Seile einbauen, sondern mit der Armbrust. Niemand soll auf ihre Arbeit aufmerksam werden und mitbekommen, dass es sich bei den B\u00e4umen um besondere Individuen handelt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie genossen es, die neuen Entwicklungen von Hubert gezeigt und die Zukunftspl\u00e4ne von ihm vorgestellt zu bekommen. Jeden Abend wurde intensiv und engagiert \u00fcber die Techniken diskutiert, Entwickler und Forscher in ihrem Element. Alle im Team waren vertraut mit <a title=\"LockJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+LockJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">LockJack<\/a>, <a title=\"Positioner bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/index\/?cat=4&#038;q=ART+Positioner&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">Positioner<\/a>, <a title=\"SpiderJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+SpiderJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">SpiderJack<\/a> und <a title=\"RopeGuide bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+RopeGuide+2010&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">RopeGuide<\/a>. So war es nicht \u00fcberraschend, dass wir einen Rekord anderer Art verzeichnen konnten: die h\u00f6chste, wohl je in einem Baum gez\u00e4hlte ART-Ger\u00e4te-Dichte: zehn <a title=\"SpiderJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+SpiderJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">SpiderJacks<\/a> (je zwei an der von Steve bevorzugten Motion-Lanyard), vier <a title=\"Positioner bei Freeworker\" href=\u201chttp:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/index\/?cat=4&#038;q=ART+Positioner&#038;ssub=Search\u201c target=\u201c_blank\u201c>Positioner<\/a>, f\u00fcnf <a title=\"RopeGuide bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+RopeGuide+2010&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">RopeGuide<\/a> und ein <a title=\"LockJack bei Freeworker\" href=\"http:\/\/shop.freeworker.de\/catalogsearch\/result\/?q=ART+LockJack&#038;ssub=Search\" target=\"_blank\">LockJack<\/a>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hatten wir anfangs noch eine h\u00f6flich, interessierte und respektvolle Distanz, so war unser Verh\u00e4ltnis nach wenigen Tagen geradezu herzlich, als w\u00e4ren wir \u00fcber viele Wochen durch gemeinsame Arbeit zusammengeschwei\u00dft worden. Dabei waren es nur ein paar Tage gewesen. Und so kam es, dass die, wie wir glaubten, einmaligen Ereignisse noch gesteigert werden konnten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Steve war von der Parkverwaltung kurzfristig informiert worden, dass im Gebiet, in dem der h\u00f6chste Riesenmammutbaum der Welt steht, k\u00fcnstlich Feuer gelegt werden sollte. Das geh\u00f6rt inzwischen zur regelm\u00e4\u00dfigen Parkpflege. So wird verhindert, dass sich im Laufe der Jahre zu viel totes Holz ansammelt und gro\u00dfe, alles vernichtende Feuer entstehen k\u00f6nnen. Kleine Feuerbr\u00e4nde k\u00f6nnen den Riesenmammutb\u00e4umen nichts anhaben, gegen gro\u00dfe Feuerwalzen aber sind auch sie machtlos. Steve wollte die Gelegenheit nutzen, um die Bodenvegetation vor und nach dem Feuer zu vergleichen und ordnete eine au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Bodenkartierung an. Und er lud uns ein, dabei zu sein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hubert und ich z\u00f6gerten nicht, die Einladung anzunehmen und \u00e4nderten unsere Reisepl\u00e4ne. Die \u00dcberraschung war gro\u00df, als Steve uns nach Ankunft am verabredeten Ort mitteilte, dass wir den h\u00f6chsten Riesenmammutbaum der Welt nicht nur sehen, sondern auch klettern werden. Denn Russel, der Diplomand, musste noch einige Messdaten im Baum \u00fcberpr\u00fcfen und wir sollten ihn begleiten. Wir konnten unser Gl\u00fcck kaum fassen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das Klettern war wieder beeindruckend wie schon die Woche zuvor. 60 Meter an einem Stamm hochzuklettern, ohne \u00c4sten zu begegnen und ohne dass der Stammumfang in der H\u00f6he merklich abnimmt, das ist und bleibt fantastisch. Schon in Deutschland ist es f\u00fcr jeden Baumpfleger ein emotionales Erlebnis, wenn man in einer 250 j\u00e4hrigen Eiche oder Platane mit 35 Metern H\u00f6he klettert. Dieser Mammut hatte gesch\u00e4tzt 2.000 Jahre. War da nicht noch was vor 2000 Jahren? Noch einmal genossen wir den Ausblick, an dem man sich nicht satt sehen kann. Dieses Mal war es aber nicht das an sich schon beeindruckende Erlebnis von H\u00f6he und Natur, es war mehr. Wir standen auf dem vermeintlich h\u00f6chsten Riesenmammutbaum der Welt und blickten von oben auf die Spitze, die immerhin 94,86  Meter misst. Wie f\u00fchlt man sich, wenn man vielleicht als erster Europ\u00e4er da oben steht? Einfach nur Wahnsinn! In diesem Augenblick f\u00fchlte ich mich als Kolumbus, als Whymper, als Armstrong. Gl\u00fccklich.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So sch\u00f6n es auch ist und so sehr ich es allen Baumpflegern und auch anderen Menschen g\u00f6nne, so etwas zu erleben, so sehr respektiere ich den Wunsch von Steven, zum Schutz der B\u00e4ume keine Orte und Namen zu ver\u00f6ffentlichen. Ich wei\u00df, das ist einfach, wenn man zu den wenigen Privilegierten geh\u00f6rt, die solches erleben durften. Aber ich schreibe \u00fcber das Erlebte, weil die Natur nur dann gesch\u00fctzt werden kann, wenn die, welche es erlebt haben, zeigen, was man verliert, wenn diese Natur nicht gesch\u00fctzt wird. Und so werde ich mich auch in Zukunft wieder \u00fcber meinen ersten Gro\u00dfbaum freuen, der eine H\u00f6he von 25 Metern hatte und mir die Weisheit von Kindern zu Herzen nehmen, f\u00fcr die beim Klettern nicht die absolute H\u00f6he der Gl\u00fcck bringende Moment ist. Was wirklich z\u00e4hlt, sind nicht die Rekorde, der Durchmesser, die H\u00f6he oder das Alter von B\u00e4umen. Aber solche Rekorde k\u00f6nnen helfen, uns der Verantwortung f\u00fcr die Natur bewusst zu werden.<\/p>\n<table border=\"1\" bgcolor=\"#E1E1E1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Autor: <strong>Johannes Bilharz<\/strong> (<a href=\"mailto:j.bilharz@baumkletterschule.de\">E-Mail<\/a>)<br \/>\nGr\u00fcnder und Mitinhaber der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2011: &quot;Ganz oben&quot;\" href=\"..\/..\/blaettermagazin\/ausgabe-2011\/#8\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2908 alignleft\" title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2011: &quot;Ganz oben&quot;\" alt=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2011: &quot;Ganz oben&quot;\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/buttons_onlinblaettern.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a> <a href=\"#up\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2909 alignleft\" alt=\"but_top\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2004\/04\/but_top.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Weg zur Spitze: Als die Geschichte begann, hatte ich nicht im Traum daran gedacht, einmal ganz oben zu stehen. Eigentlich ist die Spitze f\u00fcr einen Baumpfleger nichts Ungew\u00f6hnliches. Der Weg zur Baumspitze ist Alltag. 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