{"id":138,"date":"2010-04-15T23:25:38","date_gmt":"2010-04-15T23:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kl.freeworker.de\/?p=138"},"modified":"2013-10-30T16:49:13","modified_gmt":"2013-10-30T14:49:13","slug":"kletterblatt-2010-nichts-fur-mude-muskeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/archiv\/2010\/kletterblatt-2010-nichts-fur-mude-muskeln","title":{"rendered":"Nichts f\u00fcr m\u00fcde Muskeln"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"up\"><\/a><strong>Von Null auf 150- Footlock contra Steigklemme. 50 Meter Aufstiegsklettern unter Wettkampfbedingungen. Auch f\u00fcr Profis ist dies eine spannende Herausforderung. M\u00f6glich gemacht hatte diesen Wettkampf die Firma <a title=\"Freeworker GmbH\" href=\"http:\/\/www.freeworker.de\" target=\"_blank\">Freeworker<\/a>. Beim Jubil\u00e4umsfest \u201e10 Jahre freeworker\u201c im September 2009 gab es als grandiosen Abschluss des Festes den mit Spannung erwarteten Aufstiegswettkampf am Seil. Und eine Diskussion \u00fcber Footlock contra Steigklemme.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein 70 Tonnen Autokran mit einem Kranarm von 50 Metern stand f\u00fcr diesen Wettkampf auf dem Firmengel\u00e4nde. Doch bevor es zum Wettkampf der Kletterprofis kam, konnten sich viele Besucher zwei Tage, ohne anstrengendes Klettern, selbst ein Bild von der zu kletternden H\u00f6he machen. Denn mit einem fliegenden Vogel (AirEmotion) konnte man unter den Fl\u00fcgeln h\u00e4ngend nach oben schweben und in 50 Meter H\u00f6he die einzigartige Aussicht genie\u00dfen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schlie\u00dflich war es so weit. Start zum Kletterwettkampf. Zehn Teilnehmer wag-ten sich an diese Herausforderung. Da die Veranstalter bef\u00fcrchtet hatten, dass sich nur wenige Teilnehmer diesen Wettbewerb im reinen Footlock zutrauen w\u00fcrden, hatten sie einen Aufstiegswettkampf ausgerufen, bei dem die Aufstiegstechnik frei w\u00e4hlbar war.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">50 Meter H\u00f6henunterschied: Im Alltag ist hier f\u00fcr viele schon bei geringeren H\u00f6hen der Fahrstuhl die Rettung. Bei Klettermeisterschaften klettern die M\u00e4nner 15 Meter und die Frauen 12 Meter. Den inoffiziellen Weltrekord der M\u00e4nner h\u00e4lt gegenw\u00e4rtig Sebastian Hoffmann mit 13,06 Sekunden. Die l\u00e4ngste bislang im Footlock zur\u00fcckgelegte Strecke betr\u00e4gt 100 Meter. Kein Geringerer als der achtmalige Weltmeister im Baumklettern, Bernd Strasser, hat diese Strecke auf beeindruckende Weise in der Fernsehsendung \u201eWetten Dass\u201c in sagenhaften f\u00fcnf Minuten und einigen wenigen Sekunden erklommen (<a title=\"Artikel &quot;Ins Seil genommen \u2013 Bernd Strasser&quot; Kletterblatt 2005\" href=\"..\/..\/?p=802\" target=\"_blank\">Kletterblatt 2005<\/a>).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Begrifflichkeiten, H\u00f6he und Zeitmessung<\/strong><br \/>\nDer 50-Meter-Kran konnte nicht direkt auf dem Festplatz positioniert werden. Er wurde deshalb hinter dem freeworker-Geb\u00e4ude aufgestellt. Die notwendige Ausladung betrug 38 Meter. Deshalb war der Aufh\u00e4ngepunkt am Ende \u201enur\u201c ca. 44 bis 45 Meter \u00fcber Bodenniveau. Die H\u00f6he wurde nicht exakt gemessen und so k\u00f6nnen wir getrost die amerikanische L\u00e4ngenmessung heranziehen und von 150 Fu\u00df sprechen. Eine runde Zahl und eine kleine Reminiszenz an die Fr\u00fchzeit der Baumkletterer, als auch in Deutschland nur amerikanische Baumkletterseile in 120 Fu\u00df (ca. 36 Meter) und 150 Fu\u00df (ca. 45 Meter) erh\u00e4ltlich waren. Im Vordergrund des Wettbewerbes stand jedoch der Spa\u00df, weshalb diese Ungenauigkeit in der H\u00f6henmessung dem Wettbewerb keinen Abbruch tat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Die technische Umsetzung \u2013 Raffinierter Plan von Sebastian Hoffmann<\/strong><br \/>\nWie schafft man es, am Doppelseil 50 Meter zu footlocken? Das ist gar nicht so einfach! Das Seilgewicht muss mit den F\u00fc\u00dfen hochgehoben werden, was mit zunehmender H\u00f6he immer schwieriger und schlie\u00dflich unm\u00f6glich wird. Bernd Strasser hatte bei seinem \u201cWetten Dass\u201d-Auftritt eine pfiffige L\u00f6sung f\u00fcr das Problem gew\u00e4hlt. Er hatte f\u00fcr die 100 Meter mehrere Seilst\u00fccke miteinander verbunden, die er jeweils nach \u00dcbersteigung der Verbindungsknoten unter sich l\u00f6ste und abwarf. So konnte er das Seil unterhalb seiner F\u00fc\u00dfe kurz und das Gewicht gering halten. F\u00fcr die begeisterten Zuschauer war es sehr spektakul\u00e4r, das Seil in die Tiefe fallen zu sehen. Das in die Tiefe st\u00fcrzende Seil signalisierte deutlich: ein Zur\u00fcck gibt es nicht mehr, der R\u00fcckweg war \u201eabgeschnitten\u201c.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das Klettern mit Footlockschlinge war bei diesem System jedoch nicht m\u00f6glich, da Bernd Strasser keinen Klemmknoten \u00fcber die Verbindungsstelle h\u00e4tte schieben k\u00f6nnen. Er war lediglich mit einem Back-up am R\u00fccken gesichert, die Footlockschlinge h\u00e4tte nur gest\u00f6rt. Schlie\u00dflich musste er die gewettete Zeit einhalten und nat\u00fcrlich war das Ganze auch eine gute Show. Die Back-up Sicherung war uns f\u00fcr den 150-Fu\u00df-freeworker-Event zu hei\u00df. Wir wollten unbedingt zur Top-Rope-Sicherung eine zweite Absicherung und suchten nach einer Methode, wie man mit Footlockschlinge am Seil klettern kann. Au\u00dferdem sollte so geklettert werden, wie es auch in Wettbewerben und in der Praxis geschieht, n\u00e4mlich am Doppelstrang.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sebastian Hoffmann gab schlie\u00dflich den entscheidenden Tipp. Er schlug vor, oben am Kran, zwei oder drei Meter vom Kletterer entfernt, eine Umlenkrolle anzubringen in die man eine Reepschnur h\u00e4ngen k\u00f6nne, welche an den beiden Enden des Footlockseils befestigt werden solle. Ein Helfer m\u00fcsse dann mittels dieser umgelenkten Reepschnur beide Seilstr\u00e4nge des Footlock-Seiles parallel zum Kletterer mit nach oben ziehen. So habe der Kletterer nie mehr als zehn oder 15 Meter Seilgewicht unter sich. Das hat dann auch in der Praxis prima funktioniert. Deshalb an dieser Stelle ein Dankesch\u00f6n an Sebastian Hoffmann!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Pech hatte nur Thomas Henjes, der als erstes starten musste. Wir hatten nicht ber\u00fccksichtigt, dass man mit der Reepschnur nicht mehr Seil auf der Zugseite der Umlenkrolle haben sollte als auf der Seite des Kletterers, da sonst das h\u00e4ngende Seil durch das Gewicht hochgezogen und gestrafft wird. Bei Thomas Henjes passierte dies ungef\u00e4hr zehn Meter vor dem Ziel. Das volle Seilgewicht zog nun am Klemmknoten und er hatte M\u00fche, die F\u00fc\u00dfe aus dem gestrafften Doppelseil zu bekommen und weiter zu klettern. Wir h\u00e4tten ihn gerne nochmals klettern lassen, aber 150 Fu\u00df zweimal hintereinander, an einem Tag, das ist kr\u00e4ftem\u00e4\u00dfig nicht im Wettkampftempo machbar. Sein toller Einsatz machte ihn aber zum Sieger der Herzen und zum gro\u00dfartigen 150-Fu\u00df-Kletterpionier!<br \/>\nLeider hatte dann auch noch Sebastian Hoffman Pech beim Klettern. Starker Wind hatte das Seil so weit aus dem Lot getrieben, dass er es nur noch sehr schwer mit den F\u00fc\u00dfen zu greifen bekam, was nat\u00fcrlich viel Zeit kostete. Immerhin war es spektakul\u00e4r anzusehen und hat ihm daf\u00fcr den Respekt der Zuschauer eingebracht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>The Winner is \u2026<\/strong><br \/>\nDen schnellsten Aufstieg schaffte Markus Bauknecht (Ausbilder der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a>). Er gewann den Wettbewerb in sagenhaften 88 Sekunden. Allerdings kletterte er nicht mit Footlocktechnik, sondern w\u00e4hlte f\u00fcr den Aufstieg eine Treppenaufstiegstechnik mit einer Seilklemme, der Croll, und einer Fu\u00dfsteigklemme. Es war eine beeindruckende Vorf\u00fchrung. Elegant und schnell.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Footlock contra Steigklemme<\/strong><br \/>\nEs war im Vorfeld lange nicht klar gewesen, ob wir eine technische L\u00f6sung f\u00fcr eine redundante Footlocktechnik finden w\u00fcrden, da wir nicht wussten, wie der Autokran aussehen w\u00fcrde, der uns am Festtag zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde. Deshalb war im Vorfeld mal von Footlock, mal von freier Aufstiegstechnik die Rede gewesen. Beim Fest fanden sich dann sieben Teilnehmer, die den Aufstieg mit Footlock wagten und drei, die sich f\u00fcr den Aufstieg mit Klemmger\u00e4ten entschieden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nach dem Event gab es zu Recht lebhafte Diskussionen dar\u00fcber, ob es gerechtfertigt sei, die verschiedenen Aufstiegstechniken gleich zu bewerten. Ob \u00fcberhaupt eine Vergleichbarkeit gegeben sei, auch mit Blick auf zuk\u00fcnftige Wettbewerbe. Diese Fragestellung hatte ich so nicht bedacht \u2013 auch weil f\u00fcr uns der Spa\u00df am 150-Fu\u00df-Footlock im Vordergrund gestanden hatte. Markus Bauknecht war deshalb erster Sieger des 150-Fu\u00df-freeworker-Events und erhielt den Gewinnerpreis \u00fcberreicht: das original 140 Meter Dyneema-Wettbewerbs-Seil des ersten 150-Fu\u00df-freeworker-Events! Markus Bauknecht hatte eindr\u00fccklich demonstriert, wie elegant und einfach Ger\u00e4teaufstieg sein kann.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Sieger war zwar zu Recht stolz auf seinen Sieg und erfreut \u00fcber den Preis, er demonstrierte aber Fairness, indem er explizit die Leistung der Footlocker w\u00fcrdigte und sie als die eigentlichen Sieger bezeichnete. Das gab dann den Ansto\u00df \u00fcber die Vergleichbarkeit der Aufstiegstechniken nochmals nachzudenken. Auf jeden Fall h\u00e4tte man im Vorfeld klarer definieren sollen, ob man einen reinen Footlock-Wettbewerb, Freestyle oder Ger\u00e4teaufstiegswettbewerb veranstaltet.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir haben uns nach dem Wettbewerb entschlossen, das Footlock als geschlossenen Wettbewerb separat zu bewerten. So gab es einen zweiten Sieger: Ronny Epple! Er war mit 107 Sekunden der schnellste Footlocker, dicht gefolgt von James Kilpatrick aus Neuseeland (108 sec.) und <a title=\"Artikel &quot;Moritz Theuerkauf&quot; Kletterblatt 2012\" href=\"..\/..\/?p=971\" target=\"_blank\">Moritz Theuerkauf<\/a> (111 sec.). Diese drei Kletterer lagen zeitlich sehr nahe beieinander. Und weil wir weder eine Kamera an der Glocke hatten und so nicht genau erkennen konnten, wann jemand wirklich oben angekommen war und auch sonst sicherlich noch Ungenauigkeiten in der Zeitnehmung vorgekommen sein k\u00f6nnen, hatten wir beschlossen, alle drei zum Sieger des Footlock-Events zu k\u00fcren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><em>Der erste 150-Fu\u00df-freeworker-Event hatte somit vier \u201eErste Pl\u00e4tze\u201c!<\/em> Und zehn Sieger: N\u00e4mlich alle, die den Mut hatten, sich der ungew\u00f6hnlichen Herausforderung zu stellen!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Markus Bauknecht<\/strong> (Ger\u00e4tetechnik), Nordrhein-Westfalen, Ausbilder der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a>, mit einem Seilklemmen-Aufstieg: (88 sec.)<br \/>\n<strong>Ronny Epple<\/strong> (Footlock), Baden-W\u00fcrttemberg, Deutscher Meister, Schwedischer Meister und Europameister der Baumkletter-Meisterschaften: (107 sec.)<br \/>\n<strong>James Kilpatrick<\/strong> (Footlock), New Zealand, Meister-Baumkletterer und Champion in zahlreichen nationalen wie internationalen Wettbewerben. Zuletzt gefeiert w\u00e4hrend der Texas Tree Climbing Championships im Mai 2009: (108 sec.)<br \/>\n<strong>Moritz Theuerkauf<\/strong> (Footlock), Bayern, Ausbilder der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a>, zahlreiche Erstplatzierungen bei Einzelwettbewerben im Baumklettern: (111 sec.)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Toni Pfanner vom Fest beeindruckt \u2013 Spontanes Sponsoring<\/strong><br \/>\nToni Pfanner war mit seiner Frau an beiden Tagen bei unserem Fest dabei. Das Fest, die Spa\u00df- und Spielangebote und die Stimmung unter den Besuchern und Teilnehmern haben ihn so beeindruckt, dass er nach dem Footlock-Wettbewerb spontan ans Mikrophon trat und verk\u00fcndete, Pfanner \u00fcbernehme die gesamten Kosten f\u00fcr den 70-Tonnen-Autokran. Das haben wir unter dem tosenden Applaus der Zuschauer gerne angenommen und m\u00f6chten uns bei Toni an dieser Stelle nochmals ganz herzlich im Namen aller bedanken. Denn der Kran war nicht nur f\u00fcr die zehn Teilnehmer des Footlock-Events angemietet worden, sondern f\u00fcr alle G\u00e4ste. Jeder konnte mit dem einzigartigen AirEmotion-Vogel in 50 Meter H\u00f6he \u00fcber das Fest kreisen und die Welt von oben betrachten. Alle, die diese Gelegenheit nutzten, waren begeistert von dem Gef\u00fchl zu fliegen und von der grandiosen Aussicht auf M\u00fcnchen und die Berge.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Pro &amp; Contra \u2013 Eine Debatte \u00fcber Footlock contra Ger\u00e4t<\/strong><br \/>\nIch hatte zusammen mit Anja Uebersch\u00e4r den Aufstiegswettbewerb kommentiert und dabei laut \u00fcber Mikrofon mal so lapidar herausposaunt, dass die Footlocker und die Ger\u00e4teaufsteiger physikalisch die gleiche Energie aufbringen m\u00fcssen &#8211; frei nach der Formel: Energiebedarf ist Masse x Gewicht x H\u00f6he. Das hat heftige Proteste und Zweifel ausgel\u00f6st. Die Footlocker sahen zu Recht ihre Leistung nicht ausreichend gew\u00fcrdigt, zumal die besten Footlocker der Welt am Start waren und trotzdem ein Ger\u00e4tekletterer gewonnen hatte. Au\u00dferdem wird doch von allen der Ger\u00e4teaufstieg als einfacher und kr\u00e4fteschonender empfunden. Was ist da los?<br \/>\nMea Culpa! Ich habe als Moderator beim Wettbewerb schneller geredet als gedacht. Den Fehler habe ich auch gleich eingesehen und auf unserer Homepage in Aussicht gestellt, im neuen Kletterblatt die Sache geradezur\u00fccken und aufzuarbeiten.<br \/>\nWie viele schon richtig vermutet haben, liegt die L\u00f6sung in den Begriffen Energie, Arbeit (im physikalischen Sinne) und Effizienz. Schon kurze Zeit nach Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse und meiner Kommentare auf unserer Homepage erreichte mich folgende Mail:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>\u201eHallo,<\/em><br \/>\n<em>auf Eurer Seite wird der Energieaufwand zum Hochklettern zwischen Ger\u00e4te und Footlock diskutiert. Im Ergebnis E=m*g*h steckt die gleiche Energie, aber die Effizienz kann sich unterscheiden:<\/em><br \/>\n<em>1) Unterschiedliche Arbeit ins Seil:<\/em><br \/>\n<em>Wenn meine Seilklemmstellen dicht beieinander sind, verliere ich wenig Energie beim Belastungswechsel. Beim Footlock hingegen wird das Seil zwischen Hand und Fu\u00df gedehnt, und diese Arbeit geht beim Entspannen verloren. Das gleiche gilt, wenn der Klemmmechanismus nicht sofort greift, sondern sich spannen muss (z.B. Schuh eindr\u00fccken beim Footlock).<\/em><br \/>\n<em>2) Entscheidend d\u00fcrfte die Haltearbeit sein:<\/em><br \/>\n<em>Beim Wechsel der F\u00fc\u00dfe muss das K\u00f6rpergewicht mit den Armen und der K\u00f6rperspannug gehalten werden. Haltearbeit tr\u00e4gt nicht zum Ergebnis (d.h. Vorw\u00e4rtskommen) bei, ist aber trotzdem anstrengend und kostet Energie. Ich gehe davon aus, dass die Haltebelastung beim Ger\u00e4teaufstieg deutlich kleiner ist und deshalb hier schneller geklettert werden kann. Neben der Haltearbeit beim Fu\u00dfwechsel wird auch die Kraft, die man f\u00fcr das Halten des Seiles mit den H\u00e4nden zum Klemmen ben\u00f6tigt, das Footlocken anstrengender machen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Gru\u00df Magnus Labb\u00e9<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn es in Deutschland einen Fachmann f\u00fcr physikalische Ph\u00e4nomene beim Baumklettern gibt, dann ist es Andreas Detter. Er ist nicht nur als Baumgutachter bekannt, sondern auch durch seine Forschungsarbeiten im Bereich Belastung und Kr\u00e4fte bei Riggingarbeiten. Er erkl\u00e4rt die Sache so:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Magnus Labb\u00e9 kommt der Wahrheit schon recht nahe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1. Beim Footlocken wird mehr Arbeit in Sachen gesteckt, die nicht tats\u00e4chlich einen H\u00f6hengewinn bringen, z.B. beim Anheben des Seiles mit den F\u00fc\u00dfen. Also ist der Aufstieg mit Seilklemmen effizienter, weil der H\u00f6hengewinn (= Energiegewinn) mit weniger Arbeit erreicht wird. Der Kr\u00e4fteverlust durch die Dehnung im Seil ist eher vernachl\u00e4ssigbar.<br \/>\n2. Was wir als anstrengend empfinden, ist die Muskelanspannung beim Festhalten des Seiles und die K\u00f6rperspannung, wenn man die Beine anhebt zum Footlock und dann so verharrt. Magnus nennt das \u201eHaltearbeit\u201c, mechanisch gesehen wird dabei aber keine Arbeit verrichtet \u2013 der K\u00f6rper verbrennt daf\u00fcr aber trotzdem jede Menge Energie. Wenn dieser Aufwand kleiner bleibt, ist die Anstrengung geringer \u2013 obwohl die Energiebilanz (Gewinn an Lageenergie) die gleiche ist. Das ist ganz klar ein Kriterium f\u00fcr Effizienz.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der H\u00f6hengewinn ist bei beiden Techniken tats\u00e4chlich der gleiche, was bedeutet, dass nach dem Aufstieg, egal mit welcher Technik, der K\u00f6rper des Kletterers den gleichen Zugewinn an Lageenergie erfahren hat (die sich in W\u00e4rme verwandeln kann, wenn er wieder abgelassen wird und z. B. das Bremsger\u00e4t oder den Knoten aufheizt).<br \/>\nAuf dem Weg nach oben muss Arbeit verrichtet werden, und das kann unterschiedlich effizient geschehen. Der gleiche H\u00f6hengewinn kann mit ungleich mehr Arbeit verbunden sein, z. B. wenn der Kletterer w\u00e4hrend des Aufstiegs immer wieder ein St\u00fcck zur\u00fcckf\u00e4llt. Auch wenn man beim Footlock das Seil immer wieder etwas anhebt und fallen l\u00e4sst, wird bereits geleistete \u201eFu\u00df-\u201cArbeit sozusagen wieder zunichte gemacht. Dieser energetische Unterschied d\u00fcrfte in unserem Fall jedoch vergleichsweise gering sein, zumindest solange das Seilgewicht gering ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Obwohl wir es ebenfalls als anstrengend empfinden, ist das blo\u00dfe Festhalten am Seil oder das Verharren in einer Position unter Muskelanspannung im physikalischen Sinn keine Arbeit, weil sich dabei an der Energieverteilung im System, d.h. an der Position des Kletterers oder seiner Geschwindigkeit, nichts \u00e4ndert. Eine steigende Temperatur unter den Achseln w\u00e4re wohl der einzige energetisch relevante Vorgang.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Unter ergonomischen und biomechanischen Aspekten spielen solche \u201eineffektiven\u201c Anstrengungen, die durch Verbrennung unserer k\u00f6rpereigenen Energiereserven zu starker Erm\u00fcdung f\u00fchren, aber durchaus eine enorme Rolle. Sie d\u00fcrften auch wesentlich dazu beitragen, dass Seilklemmtechniken als weniger anstrengend empfunden werden als der Aufstieg mit Footlock. Mit einem h\u00f6heren mechanischen Energieaufwand haben sie aber nichts zu tun, sie sind nur ein Zeichen f\u00fcr geringere Effizienz beim Einsatz des Treibstoffs \u201eMuskelkraft\u201c <a href=\"https:\/\/newzpharmacy.com\/\">newzpharmacy.com<\/a>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Und was bedeutet das f\u00fcr die allt\u00e4gliche Baumpflege?<\/strong><br \/>\nJede Technik hat Ihre Vor- und Nachteile. Footlock funktioniert mit wenig Aufwand und hat geringe R\u00fcstzeiten, erfordert aber hohe Fitness und K\u00f6nnen, da sehr viel von Bewegungsabl\u00e4ufen abh\u00e4ngig ist. Steigklemmsysteme sind teurer in der Anschaffung, komplexer in der Umsetzung und ben\u00f6tigen dadurch eine sehr viel h\u00f6here Vorbereitungszeit. Mit zunehmender H\u00f6he wird dieser Nachteil geringer und der Einsatz von Steigklemmsystemen interessanter, weil das Seilgewicht keine Rolle spielt und beim Klettern die Geschwindigkeit l\u00e4nger aufrecht erhalten werden kann, weil der K\u00f6rper nicht so schnell erm\u00fcdet. Sie ist leichter erlernbar und deshalb auch f\u00fcr wenig trainierte Kletterer das Mittel der Wahl.<\/p>\n<table border=\"1\" bgcolor=\"#E1E1E1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Autor: <strong>Johannes Bilharz<\/strong> (<a href=\"mailto:j.bilharz@baumkletterschule.de\">E-Mail<\/a>)<br \/>\nGr\u00fcnder und Mitinhaber der <a title=\"M\u00fcnchner Baumkletterschule\" href=\"http:\/\/www.baumkletterschule.de\" target=\"_blank\">M\u00fcnchner Baumkletterschule<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2010: &quot;Nichts f\u00fcr m\u00fcde Muskeln&quot;\" href=\"..\/..\/blaettermagazin\/ausgabe-2010\/#16\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2908 alignleft\" title=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2010: &quot;Nichts f\u00fcr m\u00fcde Muskeln&quot;\" alt=\"Online bl\u00e4ttern im Kletterblatt 2010: &quot;Nichts f\u00fcr m\u00fcde Muskeln&quot;\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/buttons_onlinblaettern.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a> <a href=\"#up\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2909 alignleft\" alt=\"Nach oben\" src=\"https:\/\/baumkletterschule.de\/kletterblatt\/wp-content\/uploads\/2004\/04\/but_top.png\" width=\"120\" height=\"30\" \/><\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Null auf 150- Footlock contra Steigklemme. 50 Meter Aufstiegsklettern unter Wettkampfbedingungen. Auch f\u00fcr Profis ist dies eine spannende Herausforderung. M\u00f6glich gemacht hatte diesen Wettkampf die Firma Freeworker. Beim Jubil\u00e4umsfest \u201e10 Jahre freeworker\u201c im September 2009 gab es als grandiosen Abschluss des Festes den mit Spannung erwarteten Aufstiegswettkampf am Seil. 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